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Partnergemeinde
Lom-Nava
in Togo

 

Teil 1: Weg zur Partnerschaft

Teil 2: Delegationsreise

Teil 3: Der Sozialfond

Teil 1-3 als [pdf >>]

 

Lebendige Partnerschaft:

Flyer 2017 (pdf)

Flyer 2016 (pdf)

Plakate Erntedank 2016 (pdf)

Flyer 2015 (pdf)

 

Fotostrecken:

Erntedank-Gottesdienst 2016

Erntedank-Gottesdienst 2015

 

Besuch aus der Partnergemeinde (2014)

Adzima Klou in Bremen


 

Eindrücke einer Delegationsreise

„Früher sind Bremer Missionare nach Togo gegangen, um den Menschen dort Gottes Wort zu bringen. Heute wünschen wir uns, dass die Freude am Glauben aus Afrika zu uns zurückkehrt“, so steht es auf einer der Schautafeln mit denen die Gemeinde Tenever ihre Delegationsreise 2007 zur Partnergemeinde Lom-Nava dokumentierte.

Die Herzlichkeit und der tiefe Glaube hat die Mitglieder der Delegation berührt. „Wir brauchen den Gottesdienst, die Freude an Gott, damit wir in der Woche Kraft zum Leben finden“, so meinte einer der Kirchenvorsteher von Lom-Nava.

Die Armut vieler Menschen zeigt sich auf dem Markt, wo Zucker und Brühwürfel stückweise verkauft werden.

Wenn man in Togo krank wird

Der erste Weg führt zur Ambulanz in einer Erste-Hilfe-Station oder einem Krankenhaus. Lange, beschwerliche Wege sind zu bewältigen. Viele Kilometer zu Fuß oder Stunden in einem übervollen Buschtaxi.

Die Untersuchung in einer Ambulanz muss sofort bezahlt werden, Medikamente müssen von Angehörigen in einer Apotheke besorgt werden. Die Delegation hat das bei ihrem Gastgeber Koku Kloutse hautnah erlebt: Eine junge Frau war vier Tage zuvor gestürzt, hatte einen stark geschwollenen Arm und große Schmerzen. In der Erste-Hilfe-Station vermutete man einen Armbruch, konnte aber ohne Röntgengerät nichts tun. Das nächste Krankenhaus war etwa 100 Kilometer entfernt und Geld für das Buschtaxi und die Behandlung hatte die junge Frau nicht. Die Delegationsteilnehmer haben spontan gespendet, damit sie Fahrt und Behandlung bezahlen konnte. Außerdem wurde nach der Rückkehr aus Togo ein Sozialfonds eingerichtet, der für solche Fälle der Gemeinde Lom-Nava Geld zur Verfügung stellt. Es gibt in Togo weder eine staatliche Fürsorge noch eine allgemeine Krankenversicherung.

Marktstand in Kpalime Buschtaxi in Kpalime
Marktstand und Buschtaxi in Kpalimé

Quelle: Schautafeln der Delegationsreise 2007 | Bearbeitung: Jürgen Howaldt | Fotos: Delegation 2007

Letzte Änderung: 20.05.2015