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Winterbaum Es träumt der Winterbaum Er träumt von neuem Blätterkleid, Es träumt im Winter der Baum * In der Mitte dieser Zeit liegt das Weihnachtsfest, dessen Botschaft die Hoffnung und die Freude ist: „Ein Kind ist geboren, ein Sohn ist uns gegeben“ (Jesaja 9,5). Diese Welt ist nicht verloren. Gottes Liebe ist erschienen. Die Symbole, die das Weihnachtsfest begleiten, sind darum auch die Lichter der Kerzen, sind strahlende Sterne, ist das ewige Grün der Nadelbäume. Die verpackten Geschenke, die wir zu Weihnachten auspacken, sind ein Zeichen für die Liebe von Menschen und auch Gottes, eine Liebe, deren Wert wir nicht sogleich erkennen, sondern erst, wenn wir sie annehmen, auswickeln, betrachten und gebrauchen. Dass Weihnachten gerade in der Mitte
der kalten Jahreszeit gefeiert wird, auf dem Höhepunkt der dunklen Zeit, ist ein großes Geschenk. Es hilft uns, daran zu denken, dass nach Gottes Willen nicht Eis und Kälte diese
Welt bestimmen sollen, dass es nicht für immer Nacht bleiben wird, sondern dass Licht und Wärme wieder kehren werden. Der einsame Baum auf dem schneebedeckten Feld wirkt wie tot und erstarrt.
Doch er steckt voller Leben, das im Frühjahr zu neuer Blüte erweckt wird. Die Rose, von der ein bekanntes Weihnachtslied erzählt, ist ja auch in Wahrheit ein Reis, ein scheinbar
dürrer Zweig, aus dem neues Leben entspringt: Christus, „wahr Mensch und wahrer Gott“. |
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