Hilfe am Lebensende
Gefühle und Ängste angesichts des Todes
Es hilft bei der Begleitung eines sterbenden Menschen, ihn bis zum letzten Atemzug als Lebenden zu sehen. Sie können Zeit verbringen, noch etwas für ihn tun, über Alltägliches und Wichtiges sprechen, etwas ins Reine bringen, gemeinsam Schweigen oder ihn pflegen, einen Wunsch erfüllen oder eine Botschaft des Sterbenden weitergeben.
Die Zeit des Abschiednehmens macht sie sensibler für die eigenen Gefühle und Bedürfnisse: Worauf kommt es in meinem Leben an? Welche Zeit nehmen ich mir für Arbeit, Freizeit, Familie und Freunde, die eigene Gesundheit? Welche Pläne sind sinnvoll zu verfolgen und was ist wichtig jetzt zu tun, ohne es vor mir her zu schieben?
Ein Abschied ist nicht nur ein Verlust. Er führt auch zu Schritten, die das Leben verändern, erneuern und bereichern können. Erlauben sie sich darum eine Zeit lang über die eigenen Gefühle und Pläne nachzudenken. Bleiben sie mit ihren Gefühlen nicht alleine. Sprechen sie mit vertrauten Menschen oder Personen, die auf dem Weg der Trauer Zeit für Gespräche haben, z.B. dem Pastor / der Pastorin, mit dem / der sie die Trauerfeier vorbereiten.


kirche-bremen
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