Hilfe am Lebensende
Die Patientenverfügung
Für eine solche Situation können sie selbst Vorsorge treffen. Mit einer „Patientenverfügung“ können sie die Anwendung medizinischer Verfahren mitbestimmen. Wenn sie selbst einmal nicht mehr in der Lage sein sollten, über medizinische Maßnahmen zu entscheiden, muss die von ihnen verfasste Patientenverfügung von dem Arzt oder der Ärztin als
wichtige Entscheidungshilfe berücksichtigt werden.
Hier finden sie ein Formular für eine „Christliche Patientenverfügung“ mit weiteren Informationen und Erläuterungen. „Christlich“ bedeutet nicht, dass sie nur von Christen benutzt werden kann, sondern dass sie christliches Gedankengut zum Thema Sterbebegleitung enthält. Sie hilft ihnen bei ihren eigenen Überlegungen und Entscheidungen. Besprechen sie dies auch mit ihren nächsten Angehörigen oder Freunden und lassen sie sie wissen, wo sich ihre Patientenverfügung befindet.
Die „Christliche Patientenverfügung“ können sie im Evangelischen Informationszentrum "Kapitel 8" erhalten oder hier herunterladen:
Die Christliche Patientenverfügung - mit Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Erläuterungen (PDF)
Ratgeber zur Patientenverfügung der Diakonie
"Meine Zeit steht in Gottes Händen" (PDF) - Handreichung der Ev.-Luth. Kirche in Bayern zu Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung
Aktuelle Pressemitteilungen der EKD
Wie kann ich selbst bestimmen, was in meiner letzten Lebensphase mit mir geschieht? Viele Menschen denken mit Sorge an eine Zukunft, die von unheilbarer Krankheit, starken Schmerzen, Verwirrung oder Bewusstlosigkeit geprägt ist. Und sie könnten irgendwann nicht mehr selbst entscheiden, welche ärztlichen Maßnahmen den Verlauf ihrer letzten Lebensphase bestimmen.


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