Epiphaniaszeit
Der Epiphaniastag
Die Zeit nach dem Jahreswechsel wird als Epiphaniaszeit bezeichnet. Sie beginnt mit dem Epiphaniasfest am 6. Januar. Epiphanie bedeutet „Erscheinung“. Das Epiphaniasfest, das „Fest der Erscheinung des Herrn“ wurde um das Jahr 300 in der östlichen christlichen Kirche, später dann auch im Westen als Fest der Geburt Jesu gefeiert. Es ist das erste und damit älteste Fest der Kirche, das im Kalender festgelegt wurde. Die liturgische Farbe der Epiphaniaszeit ist als Farbe des Wachstums Jesu grün, die liturgische Farbe des Epiphanistages als Christufarbe weiss.
Hervorgegangen ist dies vermutlich aus der Feier der Taufe Jesu in Alexandria und Umgebung. Diesen Termin legten die Christen auf ein altes heidnisches Fest, wie es bei christlichen Festen üblich war. Die Ägypter feierten am 6.1. die Geburt des Sonnengottes Aion aus der Jungfrau Kore. Bei dessen Geburt stieg ein Stern am Himmel auf.
Ähnliches kennen wir auch aus der Geburtsgeschichte Jesu. Die Weisen aus dem Morgenland folgen einem Stern oder Kometen zur Geburtskrippe Jesu. Und so verband man diesen Teil der Geburtsgeschichte Jesu im Matthäusevangelium und auch die Geschichten über seine Kindheit und Taufe mit dem Epiphaniasfest. Darum wurde der 6.1. als Tauftag ursprünglich auch als Tag der Geburt Jesu gefeiert, den wir heute als Weihnachtsfest feiern. In den östlichen Kirchen ist dies bis heute am 6.1. üblich.
Weise, Könige und Sternensinger
Die evangelischen Christen feiern die „Erscheinung des Herrn“ am Epiphaniastag heute in Erinnerung an die Ankunft der Weisen aus dem Morgenland im Stall der Geburt Jesu in Bethlehem. Im späteren Volksglauben wurden sie auch als heilige drei Könige bezeichnet. Darum nennen katholische Christen diesen Tag auch „Heiligdreikönig“ und kennen - vor allem in Süddeutschland – den Brauch der Sternensinger. Man begeget ihnen durchaus auch in Bremen. Sie ziehen am 6. Januar von Haus zu Haus, sammeln Spenden z.B. für arme Kinder und schreiben die drei Buchstaben C – M – B zwischen die jeweilige Jahreszahl. Dies sind zum einen die Anfangsbuchstaben der drei Weisen bzw. Könige, Caspar, Melchior und Baltasar. Zum anderen bezeichnen sie den alten lateinischen Segensgruß: Christus mansionem benedicat: „Christus segne dieses Haus!“
Epiphaniasgottesdienste
Die Epiphaniaszeit umfasst sechs Gottesdienste, in denen besonders Taufe, Kindheit und das Wirken Jesu als erwachsener Mann im Vordergrund stehen.
Hier finden Sie in zeitlicher Nähe einen Überblick über Gottesdienste in der Bremischen Evangelischen Kirche in der Epiphaniaszeit
Alle Gottesdienste zum Epiphaniasfest am 6.1. und in der Epiphaniaszeit
Lesebeispiele aus der Online-Bibel
Die Weisen aus dem Morgenland (Matthäus 2, 1-12)
Die Flucht Marias und Josefs mit dem Jesuskind nach Ägypten und ihre Rückkehr (Matthäus 2,13-23)
Die Taufe Jesu (Matthäus 3, 13-17)
Die Hochzeit zu Kana: Jesus wandelt Wasser zu Wein (Johannes 2,1-11)
Der Hauptmann von Kapernaum: Jesus heilt seinen Knecht (Matthäus 8,5-13)
Auf dem See Genezareth: Jesus stillt den Sturm (Markus 4,35-41)
Die Verklärung (Verwandlung) Jesu (Matthäus 17,1-13)
Die Zeit nach dem Jahreswechsel wird als Epiphaniaszeit bezeichnet. Sie beginnt mit dem Epiphaniasfest am 6. Januar. Epiphanie bedeutet „Erscheinung“. Das Epiphaniasfest, das „Fest der Erscheinung des Herrn“ wurde um das Jahr 300 in der östlichen christlichen Kirche, später dann auch im Westen als Fest der Geburt Jesu gefeiert. Es ist das erste und damit älteste Fest der Kirche, das im Kalender festgelegt wurde. Die liturgische Farbe der Epiphaniaszeit ist als Farbe des Wachstums Jesu grün, die liturgische Farbe des Epiphanistages als Christufarbe weiss.
Hervorgegangen ist dies vermutlich aus der Feier der Taufe Jesu in Alexandria und Umgebung. Diesen Termin legten die Christen auf ein altes heidnisches Fest, wie es bei christlichen Festen üblich war. Die Ägypter feierten am 6.1. die Geburt des Sonnengottes Aion aus der Jungfrau Kore. Bei dessen Geburt stieg ein Stern am Himmel auf.
Ähnliches kennen wir auch aus der Geburtsgeschichte Jesu. Die Weisen aus dem Morgenland folgen einem Stern oder Kometen zur Geburtskrippe Jesu. Und so verband man diesen Teil der Geburtsgeschichte Jesu im Matthäusevangelium und auch die Geschichten über seine Kindheit und Taufe mit dem Epiphaniasfest. Darum wurde der 6.1. als Tauftag ursprünglich auch als Tag der Geburt Jesu gefeiert, den wir heute als Weihnachtsfest feiern. In den östlichen Kirchen ist dies bis heute am 6.1. üblich.
Weise, Könige und Sternensinger
Die evangelischen Christen feiern die „Erscheinung des Herrn“ am Epiphaniastag heute in Erinnerung an die Ankunft der Weisen aus dem Morgenland im Stall der Geburt Jesu in Bethlehem. Im späteren Volksglauben wurden sie auch als heilige drei Könige bezeichnet. Darum nennen katholische Christen diesen Tag auch „Heiligdreikönig“ und kennen - vor allem in Süddeutschland – den Brauch der Sternensinger. Man begeget ihnen durchaus auch in Bremen. Sie ziehen am 6. Januar von Haus zu Haus, sammeln Spenden z.B. für arme Kinder und schreiben die drei Buchstaben C – M – B zwischen die jeweilige Jahreszahl. Dies sind zum einen die Anfangsbuchstaben der drei Weisen bzw. Könige, Caspar, Melchior und Baltasar. Zum anderen bezeichnen sie den alten lateinischen Segensgruß: Christus mansionem benedicat: „Christus segne dieses Haus!“
Epiphaniasgottesdienste
Die Epiphaniaszeit umfasst sechs Gottesdienste, in denen besonders Taufe, Kindheit und das Wirken Jesu als erwachsener Mann im Vordergrund stehen.
Hier finden Sie in zeitlicher Nähe einen Überblick über Gottesdienste in der Bremischen Evangelischen Kirche in der Epiphaniaszeit
Alle Gottesdienste zum Epiphaniasfest am 6.1. und in der Epiphaniaszeit
Lesebeispiele aus der Online-Bibel
Die Weisen aus dem Morgenland (Matthäus 2, 1-12)
Die Flucht Marias und Josefs mit dem Jesuskind nach Ägypten und ihre Rückkehr (Matthäus 2,13-23)
Die Taufe Jesu (Matthäus 3, 13-17)
Die Hochzeit zu Kana: Jesus wandelt Wasser zu Wein (Johannes 2,1-11)
Der Hauptmann von Kapernaum: Jesus heilt seinen Knecht (Matthäus 8,5-13)
Auf dem See Genezareth: Jesus stillt den Sturm (Markus 4,35-41)
Die Verklärung (Verwandlung) Jesu (Matthäus 17,1-13)
Feste und Feiern


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