Friedensdekade
Die Ökumenische Friedensdekade
Die Themen um Krieg und Frieden stehen am Volkstrauertag unter dem besonderen Blickwinkel des Gedenkens an die Kriegstoten und die Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen. In den christlichen Kirchen ist dieser Tag eingebunden in die Ökumenische Friedensdekade, die von den christlichen Kirchen in Deutschland in dieser Form seit 1992 in den 10 Tagen bis zum Buß- und Bettag durchgeführt wird.
Die Ökumenische Friedensdekade wird jedes Jahr unter ein besonderes Thema und Motto gestellt, das sich mit unterschiedlichen Formen von Gewalt, den Ursachen von Kriegen und Wegen zu Völkerverständigung und Frieden beschäftigt. Den Gemeinden werden dazu Materialien zur Verfügung gestellt, um z.B. Gottesdienste, Friedensgebete, Gemeindeabende, Konfirmanden-, Schüler- und Jugendprojekte oder Mahnwachen durchzuführen. Diese Materialien beinhalten Informationen, Bibeltexte, Musik, Plakate, Aufkleber, T-Shirts usw. und bieten so vielfältige Anregungen, um die Frage nach der christlichen Verantwortung für Frieden und Gerechtigkeit ins Bewusstsein und Kirche und Gesellschaft zu bringen.
Entstanden ist die Ökumenische Friedensdekade aus den Friedensdekaden in der DDR und den Friedenswochen in Westdeutschland, die seit 1980 durchgeführt wurden. In der DDR nahmen regelmäßig ökumenische Besuchergruppen aus anderen Ländern teil. Trotz harter Auseinandersetzungen mit dem Staat etablierten sie sich zu einem wichtigen jährlichen Forum, auf dem zehn Tage über den Frieden nachgedacht und gebetet wurde.
Das biblische Wort des Propheten Micha war die Grundlage für das Symbol, das sich auch schnell in Westdeutschland verbreitete und der Hoffnung auf Frieden, Abrüstung und Versöhnung unter den Völkern seitdem Ausdruck verleiht:
„Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen" (Micha 4,3).
In Westdeutschland bildete sich in der hohen Zeit der Friedensbewegung Anfang der 80er Jahre aus verschiedenen kirchlichen Friedensgruppen, die jährlich zur „Friedenswoche“ aufriefen, die „Trägergruppe Ökumenische Dekade für Frieden in Gerechtigkeit“ heraus. Nach der Wende wurde dann das „Gesprächsforum Ökumenische FriedensDekade“ gebildet, das die Initiativen und Kirchen aus Ost und West zusammenführte.
Die Ökumenische Friedensdekade wird seitdem organisiert von der „Trägergruppe Ökumenische Dekade für Frieden in Gerechtigkeit“ in Zusammenarbeit mit der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK)“, die sich aus Vertretern verschiedener christlicher Kirchen, Jugendverbände, Friedens- und Menschenrechtsgruppen zusammensetzen.
Die ökumenische Friedensdekade bietet seitdem viele Impulse, sich zu informieren und sich aktiv für Frieden, Menschenrechte und Völkerverständigung einzusetzen, wie es zum Friedensauftrag der christlichen Kirchen gehört. Schon in biblischen Zeiten hat Jesus die Menschen dazu aufgerufen Friedensstifter zu sein, also sich aktiv für den Frieden einzusetzen, gewaltfreie Konfliktlösungen zu suchen und sich selbst mit seinen Feinden zu versöhnen. Er hat mit seinem Leben ein Vorbild für den christlichen Glauben gegeben.
Die folgenden Links verweisen auf Einrichtungen der Bremischen Evangelischen Kirche, die sich mit dem Themen von Frieden und Gerechtigkeit befassen bzw. zu Organisationen zu denen die BEK Verbindungen hält.
Ökumenische Friedensdekade
Info-Flyer der Ökumenischen Friedensdekade zum Herunterladen
Friedensbeauftragter der Bremischen Evangelischen Kirche
Beratung und Beistand für Kriegsdienstverweigerer in der Bremischen Evangelischen Kirche
Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer e.V.
Ökumenische Initiative Bremen
Info-Flyer der Ökumenischen Initiative Bremen
Ostermarsch in Bremen
Bremer Friedensforum
Aktion Sühnezeichen – Friedensdienste e.V.
Internationaler Versöhnungsbund
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsoge e.V.
Netzwerk Friedenskooperative
Bundesausschuss Friedensratschlag
Die Themen um Krieg und Frieden stehen am Volkstrauertag unter dem besonderen Blickwinkel des Gedenkens an die Kriegstoten und die Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen. In den christlichen Kirchen ist dieser Tag eingebunden in die Ökumenische Friedensdekade, die von den christlichen Kirchen in Deutschland in dieser Form seit 1992 in den 10 Tagen bis zum Buß- und Bettag durchgeführt wird.
Die Ökumenische Friedensdekade wird jedes Jahr unter ein besonderes Thema und Motto gestellt, das sich mit unterschiedlichen Formen von Gewalt, den Ursachen von Kriegen und Wegen zu Völkerverständigung und Frieden beschäftigt. Den Gemeinden werden dazu Materialien zur Verfügung gestellt, um z.B. Gottesdienste, Friedensgebete, Gemeindeabende, Konfirmanden-, Schüler- und Jugendprojekte oder Mahnwachen durchzuführen. Diese Materialien beinhalten Informationen, Bibeltexte, Musik, Plakate, Aufkleber, T-Shirts usw. und bieten so vielfältige Anregungen, um die Frage nach der christlichen Verantwortung für Frieden und Gerechtigkeit ins Bewusstsein und Kirche und Gesellschaft zu bringen.
Entstanden ist die Ökumenische Friedensdekade aus den Friedensdekaden in der DDR und den Friedenswochen in Westdeutschland, die seit 1980 durchgeführt wurden. In der DDR nahmen regelmäßig ökumenische Besuchergruppen aus anderen Ländern teil. Trotz harter Auseinandersetzungen mit dem Staat etablierten sie sich zu einem wichtigen jährlichen Forum, auf dem zehn Tage über den Frieden nachgedacht und gebetet wurde.
Das biblische Wort des Propheten Micha war die Grundlage für das Symbol, das sich auch schnell in Westdeutschland verbreitete und der Hoffnung auf Frieden, Abrüstung und Versöhnung unter den Völkern seitdem Ausdruck verleiht:
„Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen" (Micha 4,3).
In Westdeutschland bildete sich in der hohen Zeit der Friedensbewegung Anfang der 80er Jahre aus verschiedenen kirchlichen Friedensgruppen, die jährlich zur „Friedenswoche“ aufriefen, die „Trägergruppe Ökumenische Dekade für Frieden in Gerechtigkeit“ heraus. Nach der Wende wurde dann das „Gesprächsforum Ökumenische FriedensDekade“ gebildet, das die Initiativen und Kirchen aus Ost und West zusammenführte.
Die Ökumenische Friedensdekade wird seitdem organisiert von der „Trägergruppe Ökumenische Dekade für Frieden in Gerechtigkeit“ in Zusammenarbeit mit der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK)“, die sich aus Vertretern verschiedener christlicher Kirchen, Jugendverbände, Friedens- und Menschenrechtsgruppen zusammensetzen.
Die ökumenische Friedensdekade bietet seitdem viele Impulse, sich zu informieren und sich aktiv für Frieden, Menschenrechte und Völkerverständigung einzusetzen, wie es zum Friedensauftrag der christlichen Kirchen gehört. Schon in biblischen Zeiten hat Jesus die Menschen dazu aufgerufen Friedensstifter zu sein, also sich aktiv für den Frieden einzusetzen, gewaltfreie Konfliktlösungen zu suchen und sich selbst mit seinen Feinden zu versöhnen. Er hat mit seinem Leben ein Vorbild für den christlichen Glauben gegeben.
Die folgenden Links verweisen auf Einrichtungen der Bremischen Evangelischen Kirche, die sich mit dem Themen von Frieden und Gerechtigkeit befassen bzw. zu Organisationen zu denen die BEK Verbindungen hält.
Ökumenische Friedensdekade
Info-Flyer der Ökumenischen Friedensdekade zum Herunterladen
Friedensbeauftragter der Bremischen Evangelischen Kirche
Beratung und Beistand für Kriegsdienstverweigerer in der Bremischen Evangelischen Kirche
Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer e.V.
Ökumenische Initiative Bremen
Info-Flyer der Ökumenischen Initiative Bremen
Ostermarsch in Bremen
Bremer Friedensforum
Aktion Sühnezeichen – Friedensdienste e.V.
Internationaler Versöhnungsbund
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsoge e.V.
Netzwerk Friedenskooperative
Bundesausschuss Friedensratschlag
Feste und Feiern


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