Michaelistag
Der Michaelistag (29.9.) ist der Gedenktag des Erzengels Michael und aller Engel.
In der Bibel werden Engel zum einen als Boten und Botschafter Gottes beschrieben. Sie kündigen die Geburt wichtiger Personen oder das Kommen bedeutender Zeiten an, wie z. B. bei der Geburt Jesu oder Johannes des Täufers. Sie zeigen den Hirten den Weg zur Krippe der Geburt Jesu und verkünden den Frieden auf Erden. Bei anderen Gelegenheiten können sie auch vor Unheil warnen oder die Strafe Gottes ankündigen.
Gottes Boten und Schutzengel
Engel schützen die Menschen aber auch, wie der Erzengel Raphael den Tobias auf seiner Reise (im Buche Tobit). Viele Menschen verbinden daher mit Engeln vor allem die Vorstellung eines Schutzengels, eines Schutzes, der von Gott kommt. Dass die Botschaft oder der Schutz des Engels von Gott kommt, zeigt sich in Engelsdarstellungen oft darin, dass ein Engel Flügel besitzt und vom Himmel kommt.
Kämpfer für das Gute
Engel als Boten und Schutzengel kämpfen aber auch für die Menschen und das Gute gegen die dunklen Mächte. So erzählt die Bibel vom Erzengel Michael, einem der obersten Engelsfürsten, dass er für Israel kämpfte und mit seinen vielen anderen Engeln den Satan aus dem Himmel gestürzt hat. Der Satan oder Teufel ist nach jüdischer und christlicher Vorstellung daher als ein vom Himmel gefallener Engel, nicht als „Gegen-Gott“ etwa auf gleicher Stufe mit Gott zu sehen. Der Erzengel Michael wird darum oft als Kämpfer mit einem Schwert dargestellt, der ein Ungeheuer besiegt. Auf hebräisch bedeutet der Name Michael: „Wer ist wie Gott?“ Dieser Name erinnert die Menschen daran, dass Engel auch gegen die Selbstüberschätzung zu kämpfen haben, sein zu wollen wie Gott.
Der Michaelistag wurde durch Ludwig den Frommen auf dem Konzil von Mainz 813 auf Ende September festgelegt. Der Gedenktag für den christlichen Erzengel Michael sollte so die heidnische Festwoche zur Verehrung des Gottes Wotan ab Herbstbeginn zur Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche ablösen. Der „Michel“ wurde zum deutschen Schutzpatron. So erinnert der Michaelistag die Menschen darin, dass sie auf ihrem Weg in die dunkle Jahreszeit und bei denn kommenden Herbststürmen von Gott und seinen Engeln begleitet und geschützt werden.
Der Michaelistag steht in enger Verbindung auch zur Erntezeit. An diesem Tag oder den Tagen danach fanden z.B. Erntefeste und Jahrmärkte statt. Einige Gemeinden feiern an diesem Tag auch Erntedank. So wird in evangelischen Gottesdiensten an diesem Tag bzw. am nächstliegenden Sonntag über die Engel als Botschafter Gottes und Beschützer der Menschen bzw. über Saat und Ernte nachgedacht.
Die liturgische Farbe des Michaelistages ist weiß, die Farbe der Christusfeste, Gottes, des Lichtes und der Engel. Mit der Erinnerung an den Sieg der Engel am Michaelistag ist auch auf den Sieg Christi durch die Auferstehung hingewiesen.
Lesen Sie in der Online-Bibel
Michael und seine Engel kämpfen gegen den Satan (Offenbarung des Johannes 12,7-9)
Michael kämpft für Israel (Daniel 10,13-21)
In der Bibel werden Engel zum einen als Boten und Botschafter Gottes beschrieben. Sie kündigen die Geburt wichtiger Personen oder das Kommen bedeutender Zeiten an, wie z. B. bei der Geburt Jesu oder Johannes des Täufers. Sie zeigen den Hirten den Weg zur Krippe der Geburt Jesu und verkünden den Frieden auf Erden. Bei anderen Gelegenheiten können sie auch vor Unheil warnen oder die Strafe Gottes ankündigen.
Gottes Boten und Schutzengel
Engel schützen die Menschen aber auch, wie der Erzengel Raphael den Tobias auf seiner Reise (im Buche Tobit). Viele Menschen verbinden daher mit Engeln vor allem die Vorstellung eines Schutzengels, eines Schutzes, der von Gott kommt. Dass die Botschaft oder der Schutz des Engels von Gott kommt, zeigt sich in Engelsdarstellungen oft darin, dass ein Engel Flügel besitzt und vom Himmel kommt.
Kämpfer für das Gute
Engel als Boten und Schutzengel kämpfen aber auch für die Menschen und das Gute gegen die dunklen Mächte. So erzählt die Bibel vom Erzengel Michael, einem der obersten Engelsfürsten, dass er für Israel kämpfte und mit seinen vielen anderen Engeln den Satan aus dem Himmel gestürzt hat. Der Satan oder Teufel ist nach jüdischer und christlicher Vorstellung daher als ein vom Himmel gefallener Engel, nicht als „Gegen-Gott“ etwa auf gleicher Stufe mit Gott zu sehen. Der Erzengel Michael wird darum oft als Kämpfer mit einem Schwert dargestellt, der ein Ungeheuer besiegt. Auf hebräisch bedeutet der Name Michael: „Wer ist wie Gott?“ Dieser Name erinnert die Menschen daran, dass Engel auch gegen die Selbstüberschätzung zu kämpfen haben, sein zu wollen wie Gott.
Der Michaelistag wurde durch Ludwig den Frommen auf dem Konzil von Mainz 813 auf Ende September festgelegt. Der Gedenktag für den christlichen Erzengel Michael sollte so die heidnische Festwoche zur Verehrung des Gottes Wotan ab Herbstbeginn zur Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche ablösen. Der „Michel“ wurde zum deutschen Schutzpatron. So erinnert der Michaelistag die Menschen darin, dass sie auf ihrem Weg in die dunkle Jahreszeit und bei denn kommenden Herbststürmen von Gott und seinen Engeln begleitet und geschützt werden.
Der Michaelistag steht in enger Verbindung auch zur Erntezeit. An diesem Tag oder den Tagen danach fanden z.B. Erntefeste und Jahrmärkte statt. Einige Gemeinden feiern an diesem Tag auch Erntedank. So wird in evangelischen Gottesdiensten an diesem Tag bzw. am nächstliegenden Sonntag über die Engel als Botschafter Gottes und Beschützer der Menschen bzw. über Saat und Ernte nachgedacht.
Die liturgische Farbe des Michaelistages ist weiß, die Farbe der Christusfeste, Gottes, des Lichtes und der Engel. Mit der Erinnerung an den Sieg der Engel am Michaelistag ist auch auf den Sieg Christi durch die Auferstehung hingewiesen.
Lesen Sie in der Online-Bibel
Michael und seine Engel kämpfen gegen den Satan (Offenbarung des Johannes 12,7-9)
Michael kämpft für Israel (Daniel 10,13-21)
Feste und Feiern


kirche-bremen
de