Trinitatiszeit
Die Trinitatiszeit beginnt nach Pfingsten mit dem Trinitatissonntag. Sie beinhaltet eine Reihe von kleineren Festen und Gedenktagen wie z.B. das Erntedankfest, den Gedenktag der Reformation oder den Buß- und Bettag. Der letzte Sonntag der Trinitatiszeit und des Kirchenjahres ist dann der der Ewigkeitssonntag / Totensonntag Ende November.
Es ist die Zeit, in der die Kirche im Vertrauen auf den dreieinigen Gott (Vater, Sohn und Heiliger Geist) bedenkt, was es bedeutet, als Gemeinde Jesu in die Welt und unter die Menschen gesandt zu sein. Diese Zeit der „kleinen Feste“ kann sich über bis zu 24 Sonntagen erstrecken. In deren Gottesdiensten wird im einzelnen thematisiert, was christlicher Glaube bedeutet und wie Christen und Christinnen handeln. Die liturgische Farbe der Trinitatiszeit ist mit Ausnahme einzelner Festtage grün, als Farbe des Wachsens und Reifens der Kirche.
Trinitatistag
Der Trinitatistag wird am am 1. Sonntag nach Pfingsten gefeiert. Es ist der Gedenktag der Dreifaltigkeit Gottes („Trinität“). Dieser Festtag knüpft an keinem geschichtlichen Ereignis an, sondern ist einem besonderen Thema des christlichen Glaubens zugeordnet. In Gottesdiensten wird über die drei Erscheinungsweisen Gottes als „Vater, Sohn und Heiliger Geist“ nachgedacht: Mit diesen drei Worten wird Gott in der Liturgie von Gottesdiensten, in Bekenntnissen, Liedern oder zum Beispiel bei Taufen oft umschrieben. Die liturgische Farbe des Trinitatistages ist grün.
In der Dreifaltigkeit kommen die unterschiedlichen Aspekte des in der Welt verborgenen Gottes zum Ausdruck. Als „Vater“ hat er die Welt erschaffen, erhält sie und lässt sie sich weiter entwickeln. Als „Sohn“ offenbart Gott sich den Menschen als menschlicher, rettender, vergebender Gott in Jesus Christus. Und als „Heiliger Geist“ bringt er Lebenswind, Frieden und Heilung unter die Menschen. All diese unterschiedlichen Umschreibungen sind letztlich aber Aspekte des einen Gottes. Deshalb ist auch oft von der Dreieinigkeit Gottes die Rede. Die Dreifaltigkeit bzw. Dreieinigkeit bringt im christlichen Glauben zum Ausdruck, dass Gott ein Gott der Beziehung und Kommunikation ist. Er umfasst und betrifft das ganze Universum wie den einzelnen Menschen. Mit Worten oder den traditionell männlichen Bezeichnungen kann diese weltumspannende Weite Gottes aber nur unzureichend umschrieben werden.
Die Dreifaltigkeit und Dreieinigkeit Gottes und seine umfassende Bedeutung für Welt und Mensch wird im Symbol des Dreiecks dargestellt. Oft wird es dabei von einem Kreis umfasst wird und in dessen Mitte befindet sich das „Auge“ Gottes.
In der Bibel gibt es keine geschlossene Trinitätslehre, aber eine Vielzahl von unterschiedlichen Umschreibungen des Namens Gottes und eine trinitarische Taufformel der frühchristlichen Gemeinden. Sie ist z.B. im Matthäus-Evangelium aus dem 2. Jahrhundert zu finden: „Taufet sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ (Matthäus-Evangelium 28,19). Darum werden die Täuflinge beim Sprechen der Taufformel bis heute dreimal mit Wasser übergossen. Auch tauchen trinitarische Formeln in Grüßen und Segenswünschen auf, wie z.B. im 2. Brief des Apostels Paulus an die christliche Gemeinde in Korinth: "Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.“ (2. Kor. 13,13).
Eine ausgeprägte Dreifaltigkeitstheologie hat sich erst seit der Zeit des arianischen Streites im 4. Jahrhundert entwickelt. Damals wuchsen die unterschiedlichen Auffassungen über die Menschlichkeit und Göttlichkeit Jesu zu großen theologischen Auseinandersetzungen an und bedurften einer Klärung.
Der Trinitatissonntag ist als Festtag seit dem 8. Jahrhundert bekannt. Er wurde zunächst nicht überall am 1. Sonntag nach Pfingsten gefeiert. In der Ostkirche kennt man diesen besonderen Festtag nicht. Dort ist das Thema Dreieinigkeit eng mit dem Pfingstfest verbunden. In der evangelischen Kirche hat man das Fest nach der Reformation übernommen. Der Trinitatissonntag eröffnet so den dritten Festkreis der Kirche nach Pfingsten, die Trinitatiszeit, mit den „kleinen“ Festen, als Zeit des Wirkens des dreieinigen Gottes in Kirche und Welt. Zeitlich umfasst der Trinitatisfestkreis so den längsten Teil des Kirchenjahres. Er beginnt nach Pfingsten und reicht bis ans Ende des Kirchenjahres nach dem Ewigkeitssonntag vor dem 1. Adventssonntag.
Es ist die Zeit, in der die Kirche im Vertrauen auf den dreieinigen Gott (Vater, Sohn und Heiliger Geist) bedenkt, was es bedeutet, als Gemeinde Jesu in die Welt und unter die Menschen gesandt zu sein. Diese Zeit der „kleinen Feste“ kann sich über bis zu 24 Sonntagen erstrecken. In deren Gottesdiensten wird im einzelnen thematisiert, was christlicher Glaube bedeutet und wie Christen und Christinnen handeln. Die liturgische Farbe der Trinitatiszeit ist mit Ausnahme einzelner Festtage grün, als Farbe des Wachsens und Reifens der Kirche.
Trinitatistag
Der Trinitatistag wird am am 1. Sonntag nach Pfingsten gefeiert. Es ist der Gedenktag der Dreifaltigkeit Gottes („Trinität“). Dieser Festtag knüpft an keinem geschichtlichen Ereignis an, sondern ist einem besonderen Thema des christlichen Glaubens zugeordnet. In Gottesdiensten wird über die drei Erscheinungsweisen Gottes als „Vater, Sohn und Heiliger Geist“ nachgedacht: Mit diesen drei Worten wird Gott in der Liturgie von Gottesdiensten, in Bekenntnissen, Liedern oder zum Beispiel bei Taufen oft umschrieben. Die liturgische Farbe des Trinitatistages ist grün.
In der Dreifaltigkeit kommen die unterschiedlichen Aspekte des in der Welt verborgenen Gottes zum Ausdruck. Als „Vater“ hat er die Welt erschaffen, erhält sie und lässt sie sich weiter entwickeln. Als „Sohn“ offenbart Gott sich den Menschen als menschlicher, rettender, vergebender Gott in Jesus Christus. Und als „Heiliger Geist“ bringt er Lebenswind, Frieden und Heilung unter die Menschen. All diese unterschiedlichen Umschreibungen sind letztlich aber Aspekte des einen Gottes. Deshalb ist auch oft von der Dreieinigkeit Gottes die Rede. Die Dreifaltigkeit bzw. Dreieinigkeit bringt im christlichen Glauben zum Ausdruck, dass Gott ein Gott der Beziehung und Kommunikation ist. Er umfasst und betrifft das ganze Universum wie den einzelnen Menschen. Mit Worten oder den traditionell männlichen Bezeichnungen kann diese weltumspannende Weite Gottes aber nur unzureichend umschrieben werden.
Die Dreifaltigkeit und Dreieinigkeit Gottes und seine umfassende Bedeutung für Welt und Mensch wird im Symbol des Dreiecks dargestellt. Oft wird es dabei von einem Kreis umfasst wird und in dessen Mitte befindet sich das „Auge“ Gottes.
In der Bibel gibt es keine geschlossene Trinitätslehre, aber eine Vielzahl von unterschiedlichen Umschreibungen des Namens Gottes und eine trinitarische Taufformel der frühchristlichen Gemeinden. Sie ist z.B. im Matthäus-Evangelium aus dem 2. Jahrhundert zu finden: „Taufet sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ (Matthäus-Evangelium 28,19). Darum werden die Täuflinge beim Sprechen der Taufformel bis heute dreimal mit Wasser übergossen. Auch tauchen trinitarische Formeln in Grüßen und Segenswünschen auf, wie z.B. im 2. Brief des Apostels Paulus an die christliche Gemeinde in Korinth: "Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.“ (2. Kor. 13,13).
Eine ausgeprägte Dreifaltigkeitstheologie hat sich erst seit der Zeit des arianischen Streites im 4. Jahrhundert entwickelt. Damals wuchsen die unterschiedlichen Auffassungen über die Menschlichkeit und Göttlichkeit Jesu zu großen theologischen Auseinandersetzungen an und bedurften einer Klärung.
Der Trinitatissonntag ist als Festtag seit dem 8. Jahrhundert bekannt. Er wurde zunächst nicht überall am 1. Sonntag nach Pfingsten gefeiert. In der Ostkirche kennt man diesen besonderen Festtag nicht. Dort ist das Thema Dreieinigkeit eng mit dem Pfingstfest verbunden. In der evangelischen Kirche hat man das Fest nach der Reformation übernommen. Der Trinitatissonntag eröffnet so den dritten Festkreis der Kirche nach Pfingsten, die Trinitatiszeit, mit den „kleinen“ Festen, als Zeit des Wirkens des dreieinigen Gottes in Kirche und Welt. Zeitlich umfasst der Trinitatisfestkreis so den längsten Teil des Kirchenjahres. Er beginnt nach Pfingsten und reicht bis ans Ende des Kirchenjahres nach dem Ewigkeitssonntag vor dem 1. Adventssonntag.
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