St. Ansgarii Gemeinde
Diakonischer Kreis - Sen
Wir sind eine Gruppe von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die aus verschiedenen Anlässen andere Gemeindemitglieder besuchen und/oder betreuen möchten.
Der häufigste Anlass eines Besuches ist der Geburtstag! Wir freuen uns darauf, unseren älteren Gemeindemitgliedern (ab dem 75. Lebensjahr sogar jährlich) die Glück- und Segenswünsche unserer Kirchengemeinde zu überbringen.
Manchmal wird die Gemeinde von Familienangehörigen angesprochen, Mutter oder Vater, Tante oder Onkel einmal im Monat zu besuchen. Wir versuchen selbstverständlich gern alle diese Wünsche zu erfüllen. Daraus entstehen manchmal sogar regelmäßige Besuche, einmal im Monat oder auch häufiger.
Unsere nächsten Treffen, um alle Besuche vorzubereiten und miteinander zu koordinieren,
sind am 3., 16. und 30. März,
13. April und am 4. und 18. Mai 2011
jeweils um 10 Uhr in der Bibliothek.
Der Diakonische Kreis traf sich am 8. September am Hauptbahnhof Bremen und fuhr mit der Regionalbahn in die Reiterstadt Verden. Auch Herr Joppig war mit dabei, der ja unseren Kreis gegründet und lange Zeit geleitet hat. Nach einem Spaziergang durch die Fußgängerzone gelangten wir zum Verdener Dom. Dort hatten wir eine sehr interessante und fachkundige Führung.
Der Dom selbst hat eine lange Geschichte. Im Jahre 850 war es nur eine kleine Holzkirche, im 13. Jahrhundert wurde der Grundstein für den heutigen Dom zu Verden gelegt. Zunächst war der Dom romanisch, im 15. Jahrhundert begann
der Umbau zu der gotischen Bauweise. Für viele Bischöfe war der Dom Statussymbol und spiegelte ihre Macht wider. Der Innenraum des Domes ist lichtdurchflutet, klare
Linien bestimmen das Bild. Zwei Reihen mächtiger Säulen ziehen den Blick nach oben zu dem gotischen Gewölbe. Zwei Orgeln sind zu bewundern, eine gegenüber dem Altar, die zweite links davon. Das Fenster im Altarraum ist bunt verglast, mit Szenen aus der biblischen
Geschichte. Nach unserer Dom-Besichtigung kamen wir zur “Domschänke”, gleich nebenan. Das Mittagessen war schon bestellt, drei leckere Gerichte standen zur Auswahl.
Vor und nach dem Essen blieb uns Zeit für persönliche Gespräche mit unseren Tischnachbarn.
Danach machten wir uns auf den Weg zum Schiffsanleger, der “Aller-Weser-Fahrt”. Wir gingen durch die Fußgängerzone vorbei am Rathaus und der Kirche St. Johannis. An Bord des Schiffes waren die Tische gedeckt, es gab Obstkuchen, Kaffee und Tee. Die Fahrt dauerte insgesamt zwei Stunden, von der Aller ging es in die Weser, vorbei am kleinen Jachthafen. Wir unterhielten uns und genossen die norddeutsche Landschaft. Als wir wieder am Anleger waren, gingen wir durch die Fußgängerzone zurück zum Bahnhof. Wir danken Frau Schall für den wunderschönen Ausflug, den sie für uns arrangiert hat und der so harmonisch verlaufen ist.
Jutta Kleinke und Heinz Weber


kirche-bremen
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