Kirchengemeinde Walle
Orgel
Die neue Orgel
Der Plan
Anlage von doppelten Obertasten (Subsemitonien) für die Töne es/dis und gis/as, sowie einer mechanischen Umschaltvorrichtung, mit deren Hilfe zwischen b und ais gewählt werden kann. Damit werden die Möglichkeiten der mitteltönigen (terzenreinen) Stimmung beträchtlich erweitert. Es besteht die Möglichkeit, das gesamte Orgelrepertoire vom 16. Jahrhundert bis zu zahlreichen Werken Johann Sebastian Bachs (1685-1750) und auch darüber hinaus darzustellen. Außerdem wird durch die Subsemitonien die Verwendung der Orgel zur Begleitung von Ensemblewerken erheblich begünstigt.
Die Bremer Orgellandschaft wird mit der neuen Waller Orgel, die voraussichtlich in den Jahren 2000 bis 2001 erbaut werden wird, ein besonderes Kleinod erhalten.
Diesen Orgeltyp gibt es bislang in Bremen und der umliegenden Region noch nicht.
Die neue Orgel wird aufgrund ihres frühbarocken Konzeptes, das sich an die Schule Gottfried Fritzsches und Friedrich Stellwagens anlehnt, einen hervorragenden Platz unter den qualitätvollen Instrumenten der Region einnehmen. Zu nennen sind hier z. B. die Schnitger-Orgel in Grasberg, das Silbermann-Positiv im Bremer Dom, die Ahrend-Orgeln in St. Martini und in Bremen-Oberneuland und die große Sauer-Orgel des Bremer Doms.



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