Kirchengemeinde Walle
Orgel
Die Waller van-der-Putten-Orgel wird 2012 10 Jahre alt
Aus diesem Anlass veranstaltet der Freundeskreis der Waller van-der-Putten-Orgel über das Jahr eine Konzertreihe nicht nur mit Orgel
Das erste Halbjahr 2012 ist bereits geplant, die Termine sind unten aufgelistet. Das erste Konzert am 15.1. mit zwei Chembali war ein großer Erfolg. Das Besondere an den Konzerten in der Waller Kirche ist der familiäre Rahmen, der auch wenn die Kirche gut gefüllt ist, spürbar bleibt. Die Mitglieder des Vereins "Freundeskreis der Waller van der Putten-Orgel Bremen e.V." bieten in der Pause den Ritter-Raschen-Orgelwein an, den man bei Pausen-Gesprächen und auch im zweiten Teil des Konzertes genießen kann. (Es gibt auch Wasser zu trinken). Die Spenden, die am Ausgang der Kirche gesammelt werden, dienen der Finanzierung der Konzertreihe.
Nach den Sommerferien wird es in der ersten Septemberhälfte weiter gehen. Weitere Informationen bietet möglicher Weise die Homepage des Freudeskreises der Orgel unter http://www.putten-orgel.de/
Achtung!
Terminänderung im Februar. Die Lesung von Henning Scherf mit Orgelmusik findet erst am Samstag, dem 25. Februar 2012, um 17.00 Uhr statt
Welche Überlegungen zum Orgelneubau führten
Die neue Orgel sollte in rein handwerklicher Weise nach höchsten Maßstäben gebaut werden. Eine solche Orgel kann, höhere Gewalt außer acht gelassen, ohne größere Reparaturen 200-300 Jahre und länger überdauern. Beispiele dafür bieten zahlreiche historische Orgeln in Europa.
Der Plan lautete Neubau einer frühbarocken, terzenrein (mitteltönig) gestimmten, 2 manualigen Orgel mit Pedal, 18-20 Register, norddeutscher Prägung. Damit korrespondiert die Orgel mit dem schönen, heute noch erhaltenen Turm (1658) der Kirche.
Anlage von doppelten Obertasten (Subsemitonien) für die Töne es/dis und gis/as, sowie einer mechanischen Umschaltvorrichtung, mit deren Hilfe zwischen b und ais gewählt werden kann. Damit werden die Möglichkeiten der mitteltönigen (terzenreinen) Stimmung beträchtlich erweitert. Es besteht die Möglichkeit, das gesamte Orgelrepertoire vom 16. Jahrhundert bis zu zahlreichen Werken Johann Sebastian Bachs (1685-1750) und auch darüber hinaus darzustellen. Außerdem wird durch die Subsemitonien die Verwendung der Orgel zur Begleitung von Ensemblewerken erheblich begünstigt.
Die Bremer Orgellandschaft wird mit der neuen Waller Orgel, die voraussichtlich in den Jahren 2000 bis 2001 erbaut werden wird, ein besonderes Kleinod erhalten.
Diesen Orgeltyp gibt es bislang in Bremen und der umliegenden Region noch nicht.
Die neue Orgel wird aufgrund ihres frühbarocken Konzeptes, das sich an die Schule Gottfried Fritzsches und Friedrich Stellwagens anlehnt, einen hervorragenden Platz unter den qualitätvollen Instrumenten der Region einnehmen. Zu nennen sind hier z. B. die Schnitger-Orgel in Grasberg, das Silbermann-Positiv im Bremer Dom, die Ahrend-Orgeln in St. Martini und in Bremen-Oberneuland und die große Sauer-Orgel des Bremer Doms.



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