Wir über uns
Bremische Evangelische Bibelgesellschaft
Wer wir sind
Die Bremische Evangelische Bibelgesellschaft ist ein Verein senatorischen Rechts und hat ihre Geschäftsstelle im Haus der Kirche am Franziuseck 2-4 in Bremen.
Die Bremische Evangelische Bibelgesellschaft ist ein Verein senatorischen Rechts und hat ihre Geschäftsstelle im Haus der Kirche am Franziuseck 2-4 in Bremen.
Verantwortlich für die Arbeit ist der Vorstand. Der Vorsitzende ist Pastor Torsten Morstein.
Die Geschäftsführerin Marie-Luise Fregin ist in der Geschäftsstelle zu erreichen.
Zur Geschichte der Bibelgesellschaften
Die Geschichte der Bibelgesellschaften beginnt mit der „von Cansteinschen Bibelanstalt“ von 1710. Carl Hildebrand Freiherr von Canstein (1667 bis 1719) hatte zusammen mit August Herrmann Francke (1663 bis 1727) für erschwingliche Bibeln gesorgt, indem er mit vielen eigenen Mitteln und anderen Unterstützern den Druck mit festen Lettern finanzierte. Durch dieses Druckverfahren konnten Bibeln in hoher Stückzahl zu erschwinglichen Preisen hergestellt werden. 1713 wurde so die erste Vollbibel im festen Satz gedruckt.
Der zweite Schritt in der Geschichte der Bibelgesellschaften erfolgte Anfang des 19. Jahrhunderts. 1804 wurde in London die „British and Foreign Bible Society“ gegründet. Aus Deutschland war der der Deutschen Christentumsgesellschaft angehörende Pfarrer Carl Friedrich Adolph Steinkopf dabei. Dieser reiste anschließend durch Deutschland und trug zur Gründung vieler Bibelgesellschaften bei (1804 bis 1810 in Nürnberg, Basel. Preußen, Danzig, Königsberg).
Geschichte der Bremischen Bibelgesellschaft von 1815
Steinkopf hatte Kontakt mit dem Ältermann Daniel Tidemann aus Bremen. Am 16. März 1815 versammelten sich im Haus des Senators Vollmers angesehene Bürger der Stadt und gründeten die Bremische Bibelgesellschaft. Zu den Begründern gehörten die Pastoren Gottfried Menken und Georg Gottfried Treviranus. Bald erweiterte sich dieser Kreis. Der erste Vorstand bestand aus Senator Vollmers, der den Vorsitz führte, Pastor Treviranus, der zugleich Sekretär und Bibliothekar war, Bernhard Theile als Rechnungsführer, Senator Lameyer, Pastor Menken, Pastor Müller, Pastor Dr. Francke, Ältermann Daniel Tidemann, Hermann Hagedorn und Heinrich Schröder. Später kam auch Pastor Mallet dazu.
Die Geschichte der Bibelgesellschaften beginnt mit der „von Cansteinschen Bibelanstalt“ von 1710. Carl Hildebrand Freiherr von Canstein (1667 bis 1719) hatte zusammen mit August Herrmann Francke (1663 bis 1727) für erschwingliche Bibeln gesorgt, indem er mit vielen eigenen Mitteln und anderen Unterstützern den Druck mit festen Lettern finanzierte. Durch dieses Druckverfahren konnten Bibeln in hoher Stückzahl zu erschwinglichen Preisen hergestellt werden. 1713 wurde so die erste Vollbibel im festen Satz gedruckt.
Der zweite Schritt in der Geschichte der Bibelgesellschaften erfolgte Anfang des 19. Jahrhunderts. 1804 wurde in London die „British and Foreign Bible Society“ gegründet. Aus Deutschland war der der Deutschen Christentumsgesellschaft angehörende Pfarrer Carl Friedrich Adolph Steinkopf dabei. Dieser reiste anschließend durch Deutschland und trug zur Gründung vieler Bibelgesellschaften bei (1804 bis 1810 in Nürnberg, Basel. Preußen, Danzig, Königsberg).
Geschichte der Bremischen Bibelgesellschaft von 1815
Steinkopf hatte Kontakt mit dem Ältermann Daniel Tidemann aus Bremen. Am 16. März 1815 versammelten sich im Haus des Senators Vollmers angesehene Bürger der Stadt und gründeten die Bremische Bibelgesellschaft. Zu den Begründern gehörten die Pastoren Gottfried Menken und Georg Gottfried Treviranus. Bald erweiterte sich dieser Kreis. Der erste Vorstand bestand aus Senator Vollmers, der den Vorsitz führte, Pastor Treviranus, der zugleich Sekretär und Bibliothekar war, Bernhard Theile als Rechnungsführer, Senator Lameyer, Pastor Menken, Pastor Müller, Pastor Dr. Francke, Ältermann Daniel Tidemann, Hermann Hagedorn und Heinrich Schröder. Später kam auch Pastor Mallet dazu.
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| Freiherr von Canstein | Gottfried Menken | Georg G. Treviranus |
Die Arbeit in den Anfängen der Bibelgesellschaft:
- Die Bibel-Kolporteure: sie gingen von Haus zu Haus und boten die Bibeln an
- Einteilung in Distrikte, die je von einem Vorstandsmitglied versorgt wurden
- Veranstaltung von Bibelfesten
- Unterstützung der Inneren Mission, Auswanderer-Mission, Versorgung der Lazarette, Stiftungen, Armenhaus, Krankenhäuser, Gefängnisse und Schulen
- Diakonissenhaus, Mägdebildungsanstalt Marthasheim, Knabenerziehungsanstalt Ellener Hof, Seemannsheim, Gaststätten und Schiffe
- Seit 1868: Traubibeln für die Brautpaare
- 1890 Gewerbe- und Industrieschau in Bremen mit einem Pavillon, in dem Bibeln verkauft wurden
- Übersetzung von Teilen der Bibel in die Ewesprache in Verbindung mit der Norddeutschen Mission (Missionar Schlegel)
- Die Herausgabe einer Schulbibel Im Jahre 1894: eine Initiative der Bremischen Bibelgesellschaft
Glauben


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