Andreaskirche

Andreaskirche Luetjenburger Str.

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Die neue Gröpelinger Kirche - Mitte der 60er Jahre bekam sie den Namen Andreaskirche - wurde 1949 als Notkirche erbaut.
Sie galt zunächst als Ersatz für die beiden im Kriege zerstörten Kirchen, Der Lutherische Weltbund unterstützte mit einer großzügigen Spende den Bau dieser Notkirche. Der Entwurf für diese wie alle Notkirchen nach dem Kriege stammt von Prof. Otto Bartning. Der Baubeginn verzögerte sich nach der Währungsreform. Die Bauleitung lag bei Architekt Friedrich Schumacher. Die Holzbinderfertigteile für die Deckenkonstruktion kamen als Spende amerikanischer Christen auf dem Seewege aus den USA. Am 23. Mai 1949 erfolgte die Grundsteinlegung. Am 26. Februar 1950 konnte die feierliche Einweihung der Kirche begangen werden.
Andreaskirche (Foto von 2000)
Der Holzaltar im Vorraum und der Taufstein sowie einige Gedenksteine stammen noch aus der Nicolaikirche.
So auch der Gedenkstein auf der Kanzelseite in der Kirche für einen der ältesten Gröpelinger Pastoren Dr. Nicolai Tilingius, geboren 1674.
alter Holzaltar im Vorraum und Taufstein  rechts vom Altar
Die Glocken stammen aus der alten Nikolai-Kirche, diese waren 1942 als "Metallspende" abgenommen worden.
Von der Glockensammelstelle Hamburg konnten sie Gott sei dank der Gemeinde zurückgegeben werden.

kleiner Glockenturm mit den alten Glocken der Nicolaikirche
Über der Eingangstür befindet sich das Relief "Jesus und der sinkende Petrus " vom Bildhauer Lettow.
Relief  "Jesus und  der sinkende Petrus"
Die erste Orgel wurde nach dem Entwurf von Prof. Liesche von Orgelbaumeister Brönstrup erbaut.
Eine neue Orgel wurde durch die Firma Alfred Führer (Wilhelmshaven) erbaut und am 22. Mai 1968 eingeweiht.
Ende 1998 wurde diese Orgel generalüberholt.
Fuehrer-Orgel
Etwa 1960 wurde auf Veranlassung von Pastor Triebel der Altar-Wandteppich "Die klugen und die törichten Jungfrauen" hinter dem Altar angebracht. Dieser Wandteppich wurde im Januar 1999 gegen einen von der Bildweberin Ute Augustin hergestellten Teppich mit dem Regenbogenmotiv ausgetauscht. (siehe Homepage)
Der alte Altar-Wandteppich wurde auf Veranlassung des Weserlotsen und Konventsmitgliedes Gustav Hempe restauriert und hängt nun an der hinteren rechten Seitenwand der Kirche
Gustav Hempe und Ernst Sauter vor  dem  restaurierten Wandteppich
(recherchiert und zusammengestellt von dem inzwischen verstorbenen Konventsmitglied Gustav Hempe)

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