Reformation und Musik –
Zum Programm des Bildungswerkes im 1. Halbjahr 2012
Evangelisches Bildungswerk Bremen

Hans-Gerhard Klatt, Leiter des Ev. Bildungswerks Bremen
... lautet der Themenschwerpunkt 2012 in der »Lutherdekade«, mit der sich die Evangelischen Kirchen in Deutschland auf das 500-jährige Jubiläum der Reformation 2017 einstimmen. Nach »Reformation und Bekenntnis« im Calvin-Jahr 2009, »Reformation und Bildung« (Melanchthon) 2010 und »Reformation und Taufe« (Freiheit) 2011 sollnun die Kirchenmusik als ein weiteres Charakteristikum des Protestantismus in den Mittelpunkt kirchlichen Programmhandelns im Jahr 2012 gestellt werden.
»Reformation und Toleranz« (2013), »Reformation und Politik« (2014), »Reformation und Bibel« (2015) und »Reformation und die Eine Welt« (2016) werden folgen.
Als Evangelisches Bildungswerk greifen wir den Schwerpunkt »Reformation und Musik« gern auf. Schon immer spielt die kulturelle Bildung eine große Rolle bei uns. Sie braucht nicht unbedingt die besondere Proflierung. Aber das Themenjahr der Lutherdekaden gibt die Möglichkeit, besondere Akzente zu setzen, die nicht jedes Programm in gleicher Weise kennzeichnen.
Dominant, und das ist auch gut protestantisch, ist bei uns die Beschäftigung mit dem Wort, die literarische Bildung bis hin zum Kreativen Schreiben. Auch die bildende Kunst kommt kontinuierlich zu ihrem Recht, von »Kunstgängen«, Ausstellungsbegleitungen bis zum eigenen Gestalten etwa im Kurs Aquarellmalerei und jetzt einem Angebot, eigene Erfahrungen mit der Bildhauerkunst zu machen. Für den Stellenwert aber, den die Kirchenmusik als der evangelische Zugang zu sinnlicher Erfahrung im angeblich die Sinne so wenig ansprechenden Protestantismus besitzt, kommt die Beschäftigung mit Musik bei uns generell ein wenig kurz. Lediglich unsere Dozentin Ute Schalz-Laurenze lädt regelmäßig zur Beschäftigung mit dem Werk großer Komponisten ein.
Die Katholische Erwachsenenbildung in Bremen hat in ihrem Programm seit jeher einen Seminartag pro Halbjahr, bei dem sich drei konstitutive Themenbereiche der Kulturellen Bildung – Musik, Bildende Kunst und Literatur – gemeinsam unter einem bestimmten Themenschwerpunkt betrachten lassen, der dann in je speziellen Angeboten ausdifferenziert behandelt werden wird. In diesem Halbjahr soll es um das Thema »Schöpfung/Schöpfungen« gehen. Sie fnden den Einführungstag auch in unserem Programmheft.
Kurz und gut: Für uns ist es eine sinnvolle Herausforderung, der Bildungsbeschäftigung mit Musik in diesem Jahr einen größeren Stellenwert zu geben als sonst. Dr. Grigori Pantijelew richtet einen musikwissenschaftlichen Blick auf die verschiedenen christlich-konfessionellen Ausrichtungen der Kirchenmusik; die evangelisch-katholischen Unterschiede im kirchenmusikalischen Selbstverständnis werden zum Diskussionsthema in der Reihe »Ökumenische Gespräche«. Gemeinsam mit der Kulturkirche organisieren wir einen christlich-jüdischen Dialog zu den musikalischen und textlichen Antisemitismus-Anfragen an Bachs Johannespassion.
Zugleich nutzen wir für das gesamte Programmheft die Themensetzung auf »Reformation und Musik«, um über Musik als Teil von »Kunst« Bildungsarbeit insgesamt als Hinführung zur Lebenskunst zu proflieren. In diesem Sinn spielen wir auf unseren »Schaufensterseiten« im ersten Teil des Programmhefts ein wenig mit dem Begriff der Kunst, um Sie neugierig zu machen. Die Bildungsangebote, die sich speziell an Frauen und speziell an Männer richten, folgen als nächstes, bevor Sie in einer Auflistung nach dem (Anfangs-)Datum eine Übersicht über alle sich an beide Geschlechter richtenden Angebote fnden. Ein Überblick über die Bildungsurlaubs- und die Fortbildungsangebote, für die es jeweils eigene Programmmedien gibt, komplettieren den Ankündigungsteil des Programmheftes. Ihrer besonderen Aufmerksamkeit möchten wir auch die Grundinformationen über unser Bildungswerk anempfehlen, vor allem auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die die gegenseitigen vertraglichen Bindungen klären, die wir miteinander eingehen, wenn Sie sich zu einer Veranstaltung anmelden.
Gute Lernerfahrungen und -gewinne mit den Angeboten dieses Programmheftes, für die Sie sich entscheiden, wünschen Ihnen
»Reformation und Toleranz« (2013), »Reformation und Politik« (2014), »Reformation und Bibel« (2015) und »Reformation und die Eine Welt« (2016) werden folgen.
Als Evangelisches Bildungswerk greifen wir den Schwerpunkt »Reformation und Musik« gern auf. Schon immer spielt die kulturelle Bildung eine große Rolle bei uns. Sie braucht nicht unbedingt die besondere Proflierung. Aber das Themenjahr der Lutherdekaden gibt die Möglichkeit, besondere Akzente zu setzen, die nicht jedes Programm in gleicher Weise kennzeichnen.
Dominant, und das ist auch gut protestantisch, ist bei uns die Beschäftigung mit dem Wort, die literarische Bildung bis hin zum Kreativen Schreiben. Auch die bildende Kunst kommt kontinuierlich zu ihrem Recht, von »Kunstgängen«, Ausstellungsbegleitungen bis zum eigenen Gestalten etwa im Kurs Aquarellmalerei und jetzt einem Angebot, eigene Erfahrungen mit der Bildhauerkunst zu machen. Für den Stellenwert aber, den die Kirchenmusik als der evangelische Zugang zu sinnlicher Erfahrung im angeblich die Sinne so wenig ansprechenden Protestantismus besitzt, kommt die Beschäftigung mit Musik bei uns generell ein wenig kurz. Lediglich unsere Dozentin Ute Schalz-Laurenze lädt regelmäßig zur Beschäftigung mit dem Werk großer Komponisten ein.
Die Katholische Erwachsenenbildung in Bremen hat in ihrem Programm seit jeher einen Seminartag pro Halbjahr, bei dem sich drei konstitutive Themenbereiche der Kulturellen Bildung – Musik, Bildende Kunst und Literatur – gemeinsam unter einem bestimmten Themenschwerpunkt betrachten lassen, der dann in je speziellen Angeboten ausdifferenziert behandelt werden wird. In diesem Halbjahr soll es um das Thema »Schöpfung/Schöpfungen« gehen. Sie fnden den Einführungstag auch in unserem Programmheft.
Kurz und gut: Für uns ist es eine sinnvolle Herausforderung, der Bildungsbeschäftigung mit Musik in diesem Jahr einen größeren Stellenwert zu geben als sonst. Dr. Grigori Pantijelew richtet einen musikwissenschaftlichen Blick auf die verschiedenen christlich-konfessionellen Ausrichtungen der Kirchenmusik; die evangelisch-katholischen Unterschiede im kirchenmusikalischen Selbstverständnis werden zum Diskussionsthema in der Reihe »Ökumenische Gespräche«. Gemeinsam mit der Kulturkirche organisieren wir einen christlich-jüdischen Dialog zu den musikalischen und textlichen Antisemitismus-Anfragen an Bachs Johannespassion.
Zugleich nutzen wir für das gesamte Programmheft die Themensetzung auf »Reformation und Musik«, um über Musik als Teil von »Kunst« Bildungsarbeit insgesamt als Hinführung zur Lebenskunst zu proflieren. In diesem Sinn spielen wir auf unseren »Schaufensterseiten« im ersten Teil des Programmhefts ein wenig mit dem Begriff der Kunst, um Sie neugierig zu machen. Die Bildungsangebote, die sich speziell an Frauen und speziell an Männer richten, folgen als nächstes, bevor Sie in einer Auflistung nach dem (Anfangs-)Datum eine Übersicht über alle sich an beide Geschlechter richtenden Angebote fnden. Ein Überblick über die Bildungsurlaubs- und die Fortbildungsangebote, für die es jeweils eigene Programmmedien gibt, komplettieren den Ankündigungsteil des Programmheftes. Ihrer besonderen Aufmerksamkeit möchten wir auch die Grundinformationen über unser Bildungswerk anempfehlen, vor allem auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die die gegenseitigen vertraglichen Bindungen klären, die wir miteinander eingehen, wenn Sie sich zu einer Veranstaltung anmelden.
Gute Lernerfahrungen und -gewinne mit den Angeboten dieses Programmheftes, für die Sie sich entscheiden, wünschen Ihnen
Hans-Gerhard Klatt
und das Bildungswerks-Team
Ev. Bildungswerk


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