Islamkunde
Ein Unterricht "auf allgemein islamischer Grundlage"
Das Fach trägt bewusst den Namen "Islamkunde", weil in Bremen aus verfassungsrechtlichen Gründen die Einführung eines Islamunterrichtes, der in der Verantwortung der islamischen Gruppen und Verbände wäre, nicht möglich ist. Es handelt sich vielmehr um eine Islamkunde auf allgemein islamischer Grundlage als weiteres Alternativangebot zur Biblischen Geschichte, dem Religionsunterricht im Land Bremen.
Der Unterricht findet unter folgenden Prämissen statt:
- Unterricht in deutscher Sprache
- Unterricht auf der Basis eines von der Bildungsbehörde genehmigten Lehrplanes
- Unterricht von an deutschen Universitäten ausgebildeten Lehrkräften unter staatlicher Aufsicht
- Offenheit des Unterrichts für alle Schülerinnen und Schüler
Begonnen wurde der Schulversuch am Schulzentrum Koblenzer Straße im Schuljahr 2003/04 in der 5. Jahrgangsstufe.
Mit dem Angebot "Islamkunde" ist verbunden, dass die entsprechende Schule ebenfalls Biblische Geschichte und auch Philosophie anbietet. Für die Schülerinnen und Schüler besteht so eine echte Wahlmöglichkeit, aber eben auch eine Wahlpflicht zwischen den drei Fächern.
Inzwischen ist für das Fach Islamkunde in der Verantwortung des LIS ein Rahmenplan für die Jahrgänge 5 und 6 erarbeitet worden. An der Entwicklung eines Rahmenplanes für die 7. Jahrgangsstufe wird gearbeitet.
Beabsichtigt ist, dass Islamkunde ab dem Schuljahjr 2005/06 schrittweise weiter entwickelt und an weiteren Schulen angeboten wird.


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