Schlussfolgerungen aus der Umfrage zur Konfirmandenarbeit
Es ergeben sich folgende Schlussfolgerungen:
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Integration Die Unterrichtenden nutzen auffallend wenig vorliegende Arbeitshilfen und Arbeitsmaterialien für den Konfirmandenunterricht, sondern entwickeln diese eher selber. Das spricht einerseits für die Kreativität der Unterrichtenden, andererseits berichten immerhin 32 Unterrichtende dezidiert von schwierigen Gruppenkonstellationen. Für diese Gruppen sind die gängigen Arbeitshilfen und Unterrichtsmaterialien nicht geeignet und deshalb, so vermute ich, entwickeln die Unterrichtenden ihre eigenen Lösungen. Verantwortung für den Konfirmandenunterricht Der Anteil der diakonisch-pädagogischen MitarbeiterInnen unter den Unterrichtenden ist gestiegen. Zugenommen hat auch die Zahl der Ehrenamtlichen. Die Hauptverantwortung für den Unterricht liegt aber aufs Ganze gesehen weiterhin bei den PastorInnen. Handelt es sich hierbei in den Gemeinden um eine bewusste Entscheidung? Sind die Zuständigkeiten und Rollen wirklich geklärt: Konfirmandenunterricht und Ganztagsschule Laut Aussage der Unterrichtenden kommt es noch zu keinen nennenswerten Überschneidungen zwischen den Unterrichtszeiten der Schule und den Zeiten des Konfirmandenunterrichts. Mit dem Senator für Bildung und Wissenschaft ist jetzt auch eine Regelung getroffen worden, die am Montag- bzw. am Dienstagnachmittag ab 15.30 Uhr für die 7. bzw. 8. Klassen Freiräume für den Besuch des Konfirmandenunterrichts sichert. Trotzdem stellt die sich in den Nachmittag ausdehnende Schule die Unterrichtenden weiterhin vor die Frage, ob darauf mit anderen Organisations- und Zeitmodellen des Konfirmandenunterrichts zu reagieren ist. Diese Frage stellt sich zumindest in den Gemeinden, in denen der Konfirmandenunterricht traditionell nicht am Montag- bzw. am Dienstagnachmittag verortet ist. Kooperation Die Kooperation zwischen den Gemeinden im Blick auf den Konfirmandenunterricht besteht im Wesentlichen aus gemeinsamen Freizeiten, zeitlich befristeten Projekten und (Jugend-)Gottesdiensten. In keiner Region gibt es bis jetzt einen gemeinsam organisierte Konfirmandenarbeit, so dass die Jugendlichen über die Gemeindegrenzen hinweg zwischen unterschiedlichen Profilen (wöchentlicher Unterricht, Blockmodell, projektorientiert, Mädchen- bzw. Jungengruppe etc.) wählen und die Unterrichtende ihren Gaben und Fähigkeiten entsprechend Angebote machen können. Dies ließe sich zumindest in den kleiner werdenden Gemeinden – es gibt in den meisten Gemeinden nur noch eine bzw. höchstens zwei Konfirmandengruppen pro Jahrgang – ausschließlich über eine gemeinsam organisierte Konfirmandenarbeit bewerkstelligen. |


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