Auswertung des Fragebogens zur Konfirmandenarbeit
Eine Umfrage in der Bremischen Evangelischen Kirche
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1. Organisationsform der Konfirmandenarbeit In den meisten Gemeinden werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden zwei Jahre, d.h. mehr als 15 Monate unterrichtet. Der Unterricht wird fast ausschließlich erteilt, wenn die Jugendlichen im 7. bzw. 8. Schuljahr sind. Er findet überwiegend einmal in der Woche statt (74%). Dienstag ist der bevorzugte Unterrichtstag. Eine 2. Beteiligte Personen an der Konfirmandenarbeit Der Anteil der diakonisch-pädagogischen MitarbeiterInnen (33%) unter den Unterrichtenden ist gegenüber der Umfrage von 1993 (damals 10%), die Rüdiger Kunstmann gemacht hat, deutlich gestiegen. Der Anteil der PastorInnen betrug 1993 noch 88% und ist 2003 auf 52% gesunken. Die Ehrenamtlichen machen 15% aus. 3. Unterrichtsmaterialien und Ziele Auffallend wenig nutzen die Unterrichtenden vorhandene Unterrichtsmaterialien und Arbeitsmappen zur Vorbereitung ihres Unterrichts, sondern entwickeln ihre Unterrichtsmaterialien selber (44%). Sogar 67% der Unterrichtenden geben den KonfirmandInnen selbst erstelltes Arbeitsmaterial an die Hand. 80% der Unterrichtenden nutzen das Beratungsangebot der Religionspädagogischen Arbeitsstelle. Unter den im Fragebogen angebotenen Zielen des Unterrichts – „Kennen lernen von Glaubensinhalten“ / „Religiöse Erfahrungen machen“ / „Lebensorientierung und eigener Standpunkt“ / „Beheimatung und Wertschätzung in der Gemeinde“ – findet „Lebensorientierung und einen eigenen Standpunkt“ als Ziel mit 35% die größte Zustimmung. 4. Verantwortung für die Konfirmandenarbeit Die Hauptverantwortung für den Unterricht liegt bei den PastorInnen. So antworten auf die Frage, wer in der Gemeinde für den Konfirmandenunterricht verantwortlich ist: 66% PastorIn, 30 % diakonisch-pädaogische MitarbeiterInnen, 4% Vorstand. Die Themenfindung im Konfirmandenunterricht ist Sache der Unterrichtenden. 35% geben an, dass die KonfirmandInnen über die Themen mitentscheiden können. Die Kirchenvorstände spielen bei der Entscheidung über die zu behandelnden Themen keine Rolle. 5. Kooperation 43% der Unterrichtenden kooperieren in der Konfirmandenarbeit mit anderen Gemeinden im Rahmen von gemeinsamen Projekten. Laut Aussage der Unterrichtenden kommt es noch zu keinen nennenswerten Überschneidungen zwischen den Zeiten der Schule und denen des Konfirmandenunterrichts. 6. Integration 32 Unterrichtende geben an, dass in ihrem Konfirmandenunterricht Jugendliche sind, die infolge besonderer Bedürfnisse eine verstärkte Aufmerksamkeit benötigen. Die Zahl der Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten, Lern-, Körper und geistigen Behinderungen schwankt in diesen Gruppen zwischen 1-15 Jugendlichen. |
draus ergeben sich folgende Schlussfolgerungen: mehr dazu...


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