1000 KonfirmandInnen fragen 5000 BremerInnen
Ein Projekt im Rahmen des Ökumenischen Stadtkirchentages
Konfirmandenbefragung
Am 20. und am 21. September 2004 haben über 1000 Konfirmandinnen und Konfirmanden nahezu 5000 BremerInnen befragt. Wir wollten wissen, was die Menschen auf der Straße von den Kirchen halten. Wir wollten erfahren, was sie sich von den Kirchen wünschen. Deshalb haben wir die groß angelegte Aktion "1000 KonfirmandInnen fragen 5000 BremerInnen" durchgeführt, die im Rahmen des Ökumenischen Stadtkirchentages stattfand. Gesucht: das Beste für die Stadt - so hieß das Motto des Stadtkirchentages, unter dessen großem Hut sich viele Veranstaltungen, Themen und Ausstellungen fanden. Wer sucht, tut gut daran zu fragen. Und deshalb haben wir Sie gefragt. Die ersten Ergebnisse sind am Sonnabend, den 25. September, um 14 Uhr im Gespräch mit dem Bürgermeister unserer Stadt auf dem Marktplatz präsentiert worden. Insgesamt wurden 4892 Fragebögen ausgezählt.
Auswertung
Was finden die BremerInnen wirklich wichtig im Leben? 81% sagen "fit und gesund zu sein", 79% "Frieden in der Welt" und 74% finden "viele gute Freunde / Freundinnen" sehr wichtig.
Und was erwarten die BremerInnen von den Kirchen? 73% sagen, dass die Kirchen "sich um Arme und Kranke kümmern", 70%, dass sie "taufen, trauen, beerdigen" sollen und 67% finden "Angebote für Kinder und Jugendliche" besonders wichtig.
Und wie steht es um den Glauben? 34% der BremerInnen sagen: "Ich glaube an Gott, auch wenn ich manchmal zweifle". 25% sagen, sie glauben an "eine höhere Kraft", 24% "glauben fest an Gott", 15% "glauben an keinen Gott" und 2% machen keine Angaben. Also gibt es 83% wie auch immer glaubende BremerInnen. Das war nicht unbedingt zu erwarten.


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