Die Suchtberatung der Bremischen Evangelischen Kirche
Hilfe für Angehörige und Mitarbeiter Suchtkranker
Unsere Sprechzeiten:
Dienstag 10 bis 11.30 Uhr
Ort:
Haus der Kirche
Franziuseck 2 - 4
Telefon: 0421 5597294
Außerhalb der Sprechzeiten können Nachrichten auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden. Wir rufen umgehend zurück.
Sie erreichen unsere Beraterinnen und Berater darüber hinaus unter folgenden Telefonnummern.
Margrit Marquardt
Familienberaterin
Tel.: 0421 3461643
Dagmar Haas
Tel.: 0421 3461616
Herbert Hinze
Diakon / Diplom
Religionspädagoge
Tel.: 0421 6919906
„Erst waren es nur festliche Anlässe, bei denen ich getrunken habe.“
„Ich sehe ihn täglich trinken, soll ich etwas sagen?“
„Ich nehme sie fast täglich in Schutz, aber es geht nicht mehr!“
„Ich mache mir Sorgen, dass es schlimmer wird und den anderen auch auffällt.“
„Wenn ich was sage, wird er dann meinetwegen entlassen?“
Bitte rufen Sie uns an, damit es nicht weiter drunter und drüber geht !
Die Suchtberatung der BEK bietet als betriebliche Suchtberatung:
Gesprächsangebote und Beratung für die haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der BEK und für ihre Angehörigen.
Beratung und Unterstützung für Anstellungsträger und Vorgesetzte im Rahmen der Richtlinien der BEK.
Vermittlung und Begleitung zu den örtlichen Beratungsstellen
Infomaterial
Fortbildung
Die Grenzen vom "normalem" Konsum bis hin zur Sucht sind fließend und bei jedem Menschen anders gelagert. Die Mechanismen der Sucht, die Ausreden, das Versteckspielen und die Rechtfertigungen vor sich selbst und den Mitmenschen sind ähnlich.
Kommt dem Betroffenen die Selbsterkenntnis, ein Suchtproblem zu haben, herscht anfänglich eine trügerische Sicherheit, es allein in den Griff zu bekommen. Wenn sich der Betroffene niemandem mitteilt kann auch keiner kontrollieren, ob seine Selbsttherapie Erfolg hat.
Wenn mehrere Versuche gescheitert sind, und die Sucht sicht nicht beherrschen lässt, kommen Scham- und Angstgefühle auf. Die Mitmenschen könnten über die mangelnde Selbstdisziplin urteilen, und der Arbeitsplatz ist in Gefahr, wenn sich herausstellt, dass die Ursache einer mangelhaften Leistung ein Suchtproblem ist.
Es ist ein schwieriger Schritt, sich selbst und anderen einzugestehen "suchtkrank" zu sein. Es muss ein Bewusstsein entwickelt werden, nicht allein aus dieser Situation zu entkommen, sondern fremde Hilfe anzunehmen.
Nutzt der Betroffene die Möglichkeit, sich einem Mitarbeiter der Suchtberatung anzuvertauen, wird er feststellen, dass er sich nicht rechtfertigen muss und nicht verurteilt oder stigmatisiert wird.
Streng vertraulich wird die Arbeitsplatzsituation des Ratsuchenden analysiert. Gegebenenfalls werden Gespräche mit den Mitarbeitern oder den Vorgesetzten geführt. Ein wichtiger Punkt der Suchtberatung ist der Erhalt des Arbeitsplatzes.


kirche-bremen
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