Gefängnisseelsorge der Justizvollzugsanstalt Bremen-Oslebshausen
Die Anliegen der Insassen
Die Insassen kommen mit vielfältigen Anliegen zu uns Gefängnisseelsorgern.
Sie gehen über das Religiöse hinaus. Manche Wünsche können nur begrenzt erfüllt werden.
Teilnahme an Gottesdiensten
und Gesprächsgruppen, gemeinsam Beten, Bibeln
und religiöse Literatur erhalten.
über die Straftat und Schuldgefühle,
oft über Probleme im Strafvollzug und mit der Fa-
milie, über Ängste, Einsamkeit, Sucht, Perspekti-
ven nach der Entlassung.
z.B. mit der Anstalts-
leitung , Vollzugsbeamten, Insassen.
Materielle Hilfen:
Die Bitte um Tabak,
Kaffee, Zucker, oder einen Fernseher.
Telefonieren mit dem
Anwalt, Familie, Freunden, Informationen
über das Internet besorgen, z. B. hinsicht-
lich Therapie- oder Arbeitsmöglichkeiten,
oder Nachrichten aus dem Heimatland.
z. B. um an einer
Trauerfeier teilzunehmen, um Familien-
angelegenheiten zu regeln.
Arrestzelle zum Abreagieren …
Vielfach sind unsere kleinen materiellen Hilfen der Einstieg in einen tiefer gehenden persönlichen Kontakt, in Gespräche und es entsteht mit der Zeit ein Vertrauensverhältnis.
Viele Insassen kommen draußen relativ wenig mit Kirche in Kontakt, lassen sich aber unter den Bedingungen des Gefängnisses auf Seelsorge, Gesprächsgruppen und Gottesdienste ein. So sehen wir Gefängnisseelsorge als eine große Chance der Mission, verstanden als Dienst und Sendung, die gute Botschaft des Evangeliums in Wort und Tat weiterzugeben.
Viele Insassen kommen draußen relativ wenig mit Kirche in Kontakt, lassen sich aber unter den Bedingungen des Gefängnisses auf Seelsorge, Gesprächsgruppen und Gottesdienste ein. So sehen wir Gefängnisseelsorge als eine große Chance der Mission, verstanden als Dienst und Sendung, die gute Botschaft des Evangeliums in Wort und Tat weiterzugeben.
… und der Blick in eine andere Welt
Gefängnisseelsorge



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