Fairer Handel
"Wenn die Länder des Überflusses den Entwicklungsländern gerechte Preise für ihre Produkte zahlen würden, könnten sie ihre Unterstützung und ihre Hilfspläne für sich behalten."
(Bischof Dom Helder-Camara, Brasilien)
Fair produzierte und gehandelte Waren sind im Trend und stehen mittlerweile auch im Supermarktregal. Immer mehr Haushalte stellen sich inzwischen um und achten nicht mehr nur auf den Preis, sondern setzen sich als Verbraucher dafür ein, dass die Gerechtigkeit nicht auf der Strecke bleibt. Mittlerweile schmeckt fairer Kaffee auch wesentlich besser als früher. Und die Produktpalette hat sich erweitert. So sind Genuss und fairer Handel längst kein Widerspruch mehr.
Beim fairen Handel erzielen die Produzenten von Kaffee, Tee, Wein, Früchten, Hängematten, Fußbällen, Schokolade, Bananen, Reis, Fruchtsaft oder Blumen und Kakao Erlöse, die über den Weltmarktpreisen liegen. Aus den höheren Gewinnen, so die Idee, sollen viele soziale Projekte finanziert werden. Seit 1992 sind im fairen Handel 500 Millionen Euro Umsatz erzielt und 70 Millionen Pfund Kaffe sowie 1500 Tonnen Tee verkauft worden. In Deutschland werden fair gehandelte Produkte in 800 Weltläden, Naturkostgeschäften sowie in 24.000 Supermärkten angeboten. Zu erkennen sind die Waren an dem „TransFair-Siegel“auf den Verpackungen. Es beteiligen sich 544 registrierte Produzentenorganisationen in 50 Ländern. Insgesamt profitieren bereits fünf Millionen Menschen vom fairen Handel. Wer fair einkauft und genießt, nutzt seine Macht als Kundin und Verbraucher, um im globalen Wettbewerb ein Zeichen für Gerechtigkeit zu setzen.
Brot für die Welt hat mit seiner 47. Aktion unter dem Motto „Gerecht genießen – tausend Gemeinden trinken fair!“ eine auf drei Jahre angelegte Initiative zur Förderung eines gerechten Welthandels angestoßen. Ziel ist es bis zum Advent 2008 bundesweit mindestens 1000 Kirchengemeinden, kirchliche Einrichtungen, Verbände, Vereine und Initiativen als Unterstützer zu gewinnen. mehr
Sie finden in Kirchengemeinden und Einrichtungen der Bremische Evangelichen Kirche eine Reihe von Eine-Welt-Läden mit einer breiten Palette fair gehandelter Waren. Da die meisten Läden ehrenamtlich betrieben werden, sind die Öffnungszeiten begrenzt. Wir empfehlen daher einen Anruf im zuständigen Gemeindebüro.
(Bischof Dom Helder-Camara, Brasilien)
Fair produzierte und gehandelte Waren sind im Trend und stehen mittlerweile auch im Supermarktregal. Immer mehr Haushalte stellen sich inzwischen um und achten nicht mehr nur auf den Preis, sondern setzen sich als Verbraucher dafür ein, dass die Gerechtigkeit nicht auf der Strecke bleibt. Mittlerweile schmeckt fairer Kaffee auch wesentlich besser als früher. Und die Produktpalette hat sich erweitert. So sind Genuss und fairer Handel längst kein Widerspruch mehr.
Beim fairen Handel erzielen die Produzenten von Kaffee, Tee, Wein, Früchten, Hängematten, Fußbällen, Schokolade, Bananen, Reis, Fruchtsaft oder Blumen und Kakao Erlöse, die über den Weltmarktpreisen liegen. Aus den höheren Gewinnen, so die Idee, sollen viele soziale Projekte finanziert werden. Seit 1992 sind im fairen Handel 500 Millionen Euro Umsatz erzielt und 70 Millionen Pfund Kaffe sowie 1500 Tonnen Tee verkauft worden. In Deutschland werden fair gehandelte Produkte in 800 Weltläden, Naturkostgeschäften sowie in 24.000 Supermärkten angeboten. Zu erkennen sind die Waren an dem „TransFair-Siegel“auf den Verpackungen. Es beteiligen sich 544 registrierte Produzentenorganisationen in 50 Ländern. Insgesamt profitieren bereits fünf Millionen Menschen vom fairen Handel. Wer fair einkauft und genießt, nutzt seine Macht als Kundin und Verbraucher, um im globalen Wettbewerb ein Zeichen für Gerechtigkeit zu setzen.
Brot für die Welt hat mit seiner 47. Aktion unter dem Motto „Gerecht genießen – tausend Gemeinden trinken fair!“ eine auf drei Jahre angelegte Initiative zur Förderung eines gerechten Welthandels angestoßen. Ziel ist es bis zum Advent 2008 bundesweit mindestens 1000 Kirchengemeinden, kirchliche Einrichtungen, Verbände, Vereine und Initiativen als Unterstützer zu gewinnen. mehr
Sie finden in Kirchengemeinden und Einrichtungen der Bremische Evangelichen Kirche eine Reihe von Eine-Welt-Läden mit einer breiten Palette fair gehandelter Waren. Da die meisten Läden ehrenamtlich betrieben werden, sind die Öffnungszeiten begrenzt. Wir empfehlen daher einen Anruf im zuständigen Gemeindebüro.
Eine-Welt-Läden bzw. Fairer Handel in Gemeinden und Einrichtungen der Bremischen Evangelischen Kirche
Organisationen des Fairen Handels
Zum Herunterladen
"Die Zukunft lässt sich einkaufen - Ökofair!" (PDF)
(aus: Forum Oktober 2008, S.18-19)
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