Hilfen für arme Menschen

#CoronaNothilfe

Die Corona-Pandemie hat unsere Gesellschaft total umgekrempelt, alle sind betroffen, Existenzen gefährdet. Besonders hart trifft es Menschen, die wohnungslos sind und in Armut leben. Viele Initiativen und Aktionen des Diakonischen Werk Bremen, von Kichengemeinden oder diakonichen Einrichtungen bieten Unterstützung an.

Eindrücke eines Reisenden Anfang April am Bremer Hauptbahnhof

Das ist krass!

"Die Situation ist krass. Man hat das Gefühl, es sammeln sich hier wirklich alle, die nicht wissen, wohin. Das Husten und Schniefen ist echt beängstigend. Ein einzelner Handwagen mit zwei Frauen fuhr herum und verteilte Essen und Getränke - eine furchtbare Stimmung wie in einem schlechten Science Fiction. Jetzt fallen unserer Gesellschaft all' jene auf die Füße, um die wir uns nicht ausreichend kümmern. Wo sollen diese Menschen bleiben, wo sollen sie etwas Essbares herbekommen?“ 

Das Diakonische Werk Bremen hat schon zu Beginn der Pandemie mehrfach darauf hin gewiesen, dass arme und wohnungslose Menschen zu den Corona-Risikogruppen gehören, "da sie keine Chance haben, soziale Kontakte zu reduzieren. Sie können sich auch nicht in die eigene Wohnung zurückziehen und dort Schutz finden."  Da die Suppenküchen schließen mussten, waren Streetworker und Streetworkerinnen unermüdlich im Einsatz und verteilten auf der Straße Essenspakete und Getränke.

Die Diakonie Bremen und die Bremische Evangelische Kirche haben gemeinsam die Spendenkampagne Corona-Nothilfe für obdachlose Menschen ins Leben gerufen.

Informationen zu Hilfsangeboten

Hier geht was

Das Diakonische Werk Bremen hat einen Sozialstadtplan mit allen Angeboten für arme Menschen und Wohnungslose in Bremen während der Coronavirus-Krise erstellt. So bekommen Sie einen Überblick, welche Angebote zwischenzeitlich schließen mussten oder geöffnet und weitergeführt werden. Der Sozialstadtplan wird täglich aktualisiert.