Jesus ist auferstanden

Osterfest

Ostern ist das älteste und wichtigste Fest der Christenheit. Es erinnert an die Mitte des christlichen Glaubens: die Auferstehung Jesu Christi von den Toten nach seinem Leiden und Sterben am Kreuz. Das Osterfest ist daher ein Symbol für den Sieg des Lebens über den Tod. Im frühen Christentum gab es oft Taufen an diesem Tag. Seit dem Jahr 325 gilt der Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling als Ostertermin. Seither wird das Auferstehungsfest in den westlichen Kirchen zwischen dem 22. März und dem 25. April begangen. Zu Ostern gibt es in den Bremer Kirchen Familiengottesdienste, Osterfeuer oder Osterfrühstück mit Ostereiersuchen für die Kleinsten. Viele Gottesdienste finden zur Zeit des Sonnenaufgangs statt.

Am Abend des Karsamstages gibt es einen vorösterlichen Stationenweg mit Lesungen und Musik  zum Gedenken an Jesu Tod und Auferstehung. Um 21 Uhr beginnt der Weg im dunklen Dom. Dann geht es entlang der Domsheide in den Innenhof des Landgerichts. Dritte Station ist der Theaterberg in den Wallanlagen, wo im Kerzenschein das Evangelium von der Auferstehung vorgetragen wird. Etwa gegen 22.30 Uhr endet der Stationenweg auf einer Wiese im Bereich der Kunsthalle.