Auferstehungssymbol und Osterwald in der Kirche

Riesen-Osterei im St.Petri Dom

In den Bremer St. Petri Dom zieht bald der Frühling ein und die vorösterliche Freude: Ab Sonntag, den 21. März steht rechts in einer Seitenkapelle ein kleiner Osterwald mit blühenden Fliederbäumen. Alle Bremerinnen und Bremer sind eingeladen, dort ein selbstgemachtes Osterei anzuhängen.

Der Clou ist aber ein anderthalb Meter hohes, bunt bemaltes Riesen-Osterei, das der Bremer Künstler Thomas Hinte gebaut hat. Es hat einen Schlitz, in den Besucherinnen und Besucher des Doms Hoffnungsbotschaften einwerfen können. Und da gibt es sicher viel, was die Menschen in diesen Zeiten erwarten und erhoffen und was ihnen Mut macht.

Warum ein Ei? Ist das nicht ein heidniches Symbol? Und das in der Kirche? "Nein, ganz und gar nicht", meint Dompastor Henner Flügger. "Das Ei ist ein uraltes Zeichen christlicher Auferstehungshoffnung. Deshalb hat es auch in Ostergottesdiensten seit Jahrhunderten seinen Platz. Mit unserem Riesen-Osterei wollen wir daran erinnern, dass Ostern das Fest der Auferstehung Jesu, der Hoffnung und des Lebens ist."

Am Ostersonntag, den 4. April wird das Osterei im Gottesdienst aufgebrochen. Künstler und Pastor werden selbst mit der Säge Hand anlegen. "Wir freuen uns auf viele  Hoffnungsbotschaften die wir vorlesen und den Menschen im Ostergottesdienst und in einigen Mittagsgebeten mit auf den Weg geben können", so Henner Flügger.

Aufgrund der Pandemie ist für die Ostergottesdienste im St. Petri Dom eine Anmeldung erforderlich.