Montag, 28. Februar 2022

Gebet für den Frieden in der Ukraine

Gebet für den Frieden in der Ukraine

Mit Fassungslosigkeit und großer Sorge verfolgen wir die Nachrichten aus der Ukraine. An vielen Stellen werden Lichter für den Frieden entzündet. Auch in unserer Kirche besteht die Möglichkeit, ein Licht für den Frieden zu entzünden, wenn die Kirche geöffnet ist (z. B. nach den Gottesdiensten). Außerdem liegen dort Texte und Gebete zum Mitnehmen liegen aus.

Die Kirchen in Deutschland haben zwei gemeinsame Gebete für den Frieden formuliert:

Gott,
wie zerbrechlich unsere Sicherheiten sind,
wie gefährdet unsere Ordnungen,
das erleben wir in diesen Tagen.
Wer sieht uns mit unserer Hilflosigkeit und Angst?
Wütend und fassungslos erleben wir,
wie Machthaber die Freiheit und das Leben vieler Menschen gefährden.
Wie am Rand Europas ein Krieg beginnt.
Was geschieht als Nächstes?
Welchen Informationen können wir trauen?
Was könnten wir tun, das helfen oder etwas bewegen würde?
Sieh du die Not.
Sieh unsere Angst.
Wie so viele suchen wir Zuflucht bei dir und Schutz,
innere Ruhe und einen Grund für unsere Hoffnung.
Wir bringen dir unsere Sorgen.
Wir bitten dich für die, die um ihr Leben fürchten,
und für die, die sich beharrlich für friedliche Lösungen einsetzen.
Amen.

Barmherziger Gott,
wir haben Angst vor dem Krieg, der so viel Leid bringen wird –
für Menschen in der Ukraine, in Russland und in ganz Europa.
Wir beten für all die Verantwortlichen in Russland, der Ukraine,
Belarus, den USA und der EU,
dass sie Wege aus der Eskalation finden.
Lass uns alle abrüsten mit Worten und Taten.
Erweiche die Herzen derer, die hart geworden sind.
Bewahre uns vor der Willkür der Mächtigen dieser Welt
und bringe sie zur Erkenntnis ihrer Grenzen.
Segne uns mit deinem Frieden, damit dein Friede sich auf Erden ausbreite!
Amen.

Trost und Zuversicht schenken uns Worte aus Psalm 121:
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen,
und der dich behütet, schläft nicht.

Annette Bartels