Gemeinde von Unser Lieben Frauen
Aktuelles
Das Bauherrenamt in unserer Gemeinde
Zum Bauherrenkollegium gehören – neben Dr. Martin Franzius – Kristina Bulling, Dr. Thomas Carstens (als z.Zt. verwaltender Bauherr) und Harm Dodenhoff. Oft wird gefragt: Worin genau besteht die Tätigkeit der Bauherren in der Gemeinde?
Dazu einige Stichworte: Das Bauherrenamt hat in vielen Gemeinden Bremens (aber nicht in allen) eine Jahrhunderte alte Tradition. Laut Kirchengemeindeordnung unserer Gemeinde muss es von mindestens zwei Gemeindemitgliedern ausgeübt werden; üblicherweise sind heutzutage aber drei oder vier Personen als Bauherren ehernamtlich tätig. Sie sind für acht Jahre vom Konvent gewählt.
Die Bauherren sind "Vorsteher der Gemeinde und vertreten sie nach außen hin." Zu ihren Aufgaben gehören die Leitung der Gremien (Kirchenvorstand, Konvent, Kirchenversammlung), die Führung der Mitarbeiter sowie die Verwaltung der Gebäude und Finanzen der Gemeinde. Diese und weitere Aufgaben teilen die Bauherren untereinander auf, so dass z.B. ein Bauherr als "verwaltender Bauherr" für zwei Jahre den Vorsitz innehat oder speziell für die Finanzen zuständig ist. Die praktische Arbeit im Gemeindealltag umfasst vieles: Die Bauherren regeln die Organisation der Arbeit im Gemeindebüro, erstellen den Finanzplan und entscheiden über Ausgaben; sie kümmern sich um den Schriftverkehr – es gibt viele Anfragen, die beantwortet werden wollen. Zusammen mit den Pastoren und dem Kirchenvorstand erarbeiten sie Perspektiven für die Zukunft der Gemeinde. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter wollen gehört und beraten werden. Ein großer Schwerpunkt – zumal bei einem alten Kirchengebäude – sind Bauangelegenheiten. In Gesprächen mit dem Kirchenausschuss der Bremischen Evangelischen Kirche und anderen Institutionen vertreten die Bauherren die Anliegen der Gemeinde. Sie treffen sich mindestens einmal monatlich zu Besprechungen, meist zusammen mit den Pastoren. Darüber hinaus halten sie häufig per Telefon oder e-mail Kontakt, um Gemeindeangelegenheiten zu regeln. Davon gibt es mehr als genug. Es ist eigentlich immer etwas los.
Peter Oßenkop
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