Gemeinde von Unser Lieben Frauen
Nachdenkliches
Pfingsten beGEISTert
In den vergangenen Monaten sind sich bei verschiedenen Veranstaltungen römisch-katholische, methodistische und evangelische Christinnen und Christen aus den Schwachhauser und Horner Gemeinden begegnet. Und nun haben wir am Pfingstmontag wieder einen großen ökumenischen Gottesdienst im Riensberger Park des Focke-Museums vor uns. Was wir Pfingsten vor einem Jahr erstmalig mit mehreren hundert Menschen erlebt haben, das drückt sich im Thema des diesjährigen ökumenischen Gottesdienstes aus: „beGEISTert“. Pfingsten ist das Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes Gottes. Und weil in den verschiedenen Kirchen und in unseren Herzen der gleiche Geist wirkt, deshalb erkennen wir uns als Geschwister im Glauben. Pfingsten beGEISTert: Spürbar schenkt uns der Geist Gottes den offenen und vertrauensvollen Umgang miteinander.
Jesus hat vor seinem Tod für die Einheit der Kirche gebetet. Er bittet bis heute um unsere Einheit. Der damit verbundene Auftrag sollte uns immer wieder zu konkreten ökumenischen Begegnungen zusammenführen. Beim Feiern von Gottesdiensten, dem gemeinsamen Bibellesen und im Eintreten für den Glauben und seine Werte wächst Einheit. Wenn nur unsere Grundhaltung den anderen Kirchen gegenüber von der Einsicht bestimmt ist: Wir glauben an denselben Gott, an Jesus Christus, der für uns gestorben und auferstanden ist, wir haben dieselbe Taufe, dieselbe Bibel, dasselbe Glaubensbekenntnis. Deshalb dürfen wir einander nicht gleichgültig sein, sondern sollen suchen und stärken, was uns verbindet. Dies entspricht dem Auftrag Jesu an uns alle.
Zur Ökumene gehört es allerdings auch, dem anderen nichts aufdrängen zu wollen, was den Kern seines Selbstverständnisses in Frage stellt. Vielmehr ist zu respektieren, was jeweils für beide Seiten die Trennung immer noch begründet. So ist bis auf weiteres nicht erkennbar, dass Protestanten das Papsttum anerkennen werden. Und die katholische Kirche wird einem gemeinsamen Abendmahl mit Protestanten nicht zustimmen können. So gilt es auch, geduldig zu sein. Weil „Pfingsten beGEISTert“, deshalb wird die Einheit der Kirche Jesu nicht von Menschen gemacht, sondern allein vom Geist Gottes gewirkt und uns geschenkt.
In den vergangenen Monaten sind sich bei verschiedenen Veranstaltungen römisch-katholische, methodistische und evangelische Christinnen und Christen aus den Schwachhauser und Horner Gemeinden begegnet. Und nun haben wir am Pfingstmontag wieder einen großen ökumenischen Gottesdienst im Riensberger Park des Focke-Museums vor uns. Was wir Pfingsten vor einem Jahr erstmalig mit mehreren hundert Menschen erlebt haben, das drückt sich im Thema des diesjährigen ökumenischen Gottesdienstes aus: „beGEISTert“. Pfingsten ist das Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes Gottes. Und weil in den verschiedenen Kirchen und in unseren Herzen der gleiche Geist wirkt, deshalb erkennen wir uns als Geschwister im Glauben. Pfingsten beGEISTert: Spürbar schenkt uns der Geist Gottes den offenen und vertrauensvollen Umgang miteinander.
Jesus hat vor seinem Tod für die Einheit der Kirche gebetet. Er bittet bis heute um unsere Einheit. Der damit verbundene Auftrag sollte uns immer wieder zu konkreten ökumenischen Begegnungen zusammenführen. Beim Feiern von Gottesdiensten, dem gemeinsamen Bibellesen und im Eintreten für den Glauben und seine Werte wächst Einheit. Wenn nur unsere Grundhaltung den anderen Kirchen gegenüber von der Einsicht bestimmt ist: Wir glauben an denselben Gott, an Jesus Christus, der für uns gestorben und auferstanden ist, wir haben dieselbe Taufe, dieselbe Bibel, dasselbe Glaubensbekenntnis. Deshalb dürfen wir einander nicht gleichgültig sein, sondern sollen suchen und stärken, was uns verbindet. Dies entspricht dem Auftrag Jesu an uns alle.
Zur Ökumene gehört es allerdings auch, dem anderen nichts aufdrängen zu wollen, was den Kern seines Selbstverständnisses in Frage stellt. Vielmehr ist zu respektieren, was jeweils für beide Seiten die Trennung immer noch begründet. So ist bis auf weiteres nicht erkennbar, dass Protestanten das Papsttum anerkennen werden. Und die katholische Kirche wird einem gemeinsamen Abendmahl mit Protestanten nicht zustimmen können. So gilt es auch, geduldig zu sein. Weil „Pfingsten beGEISTert“, deshalb wird die Einheit der Kirche Jesu nicht von Menschen gemacht, sondern allein vom Geist Gottes gewirkt und uns geschenkt.
Martin Pühn
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