Donnerstag, 17. Juni 2021

22. Juni: Friedensgebet am Bunker Valentin

"Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein" - Vor 80 Jahren überfiel Nazi-Deutschland die Sowjetunion. Aus diesem Anlass gibt es ein Friedensgebet vor dem Bunker Valentin.

Vor 80 Jahren – am 22. Juni 1941 – begann unter dem Decknamen „Unternehmen Barbarossa“ der Überfall Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion. Mit rund 3,3 Millionen Soldaten griff die deutsche Wehrmacht zwischen Ostsee und Schwarzem Meer auf breiter Front an. Der Vernichtungskrieg an der „Ostfront“ forderte - vor allem wegen der Massenverbrechen an der Zivilbevölkerung – zwischen 24 und 40 Millionen Opfer auf sowjetischer Seite und kostete rund 5 Millionen deutsche Soldaten das Leben.

„Krieg soll nach Gottes willen nicht sein“ formulierte 1948 der Weltkirchenrat als Lehre aus dem brutalen Angriffs- und Vernichtungskrieg. In dieser Tradition stehen bis heute weltweit Friedensgebete.

Hier in Bremen werden Geistliche gemeinsam der Opfer des Zweiten Weltkrieges gedenken und für den jahrzehntelangen Frieden in Europa danken.

Gemeinsames Friedensgebet

Dienstag, 22. Juni, 18 Uhr

Denkort Bunker Valentin (Rekumer Siel, Bremen-Farge)

Es wirken folgende Geistliche aus vier Konfessionen mit:

Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, an dem Gebet teilzunehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Infos& Kontakt:
Pastor Andreas Hamburg
0421/871240 oder 0151/59418073
andreas.hamburg@kirche-bremen.de