Pilgern

Pilgern heißt: aufbrechen, Vertrautes hinter sich lassen, Neuland betreten.

Wer sich auf Pilgerschaft begibt, macht die Erfahrung, dass etwas in ihm in Bewegung kommt.

Denn wer pilgert, ist nicht allein mit den Füßen unterwegs, sondern geht einen inneren Weg.

Viele Menschen brechen auf und kommen eigenen Sehnsucht auf die Spur.

Pilgerer heißen auf Spanisch: peregrino  und bedeutet „Fremder“.
Wer pilgert, geht nicht zuletzt sich selber fremd:
entdeckt sich auf unbekannten Wegen selber neu.
 

Pilgerwege in und um Bremen

Bremen war für Pilger aufgrund seiner Lage an wichtigen Handelswegen zu Land und zu Wasser ein bedeutender Ort.

Auch heute noch begegnen Besuchern der Stadt zahlreiche Hinweise auf die Tradition Bremens als Stadt der Pilger: Die Jakobusfiguren an der Martinikirche an der Schlachte, im Bibelgarten am Bremer Dom und am Packhaus im Schnoor. Sehenswert sind der Marktplatz mit Rathaus und Roland und die benachbarten Kirchen unser Lieben Frau und St. Petri Dom.

An der Schlachte schifften Pilger einst ein, um weiter an Bord einer Kogge bis nach Bordeaux zu reisen. Nachbauten historischer Schiffe erinnern heute an der Schlachte an den altern Bremer Hafen.

In und um Bremen bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, auf unterschiedlichen Pilgerwegen unterwegs zu sein: Zu Fuß oder per Rad.  Auf historischen Pfaden oder neu entstandenen Wegen. Als Start einer längeren Pilgerreise, für eine kurze Pilgerwanderung oder einen spirituellen Weg zu einem Thema.

"Ich beginne die Reise nach innen.
Ich reise in mich hinein,
zum innersten Kern, wo du wohnst.
An diesem tiefsten Punkt meines wesens
bist du immer schon vor mir da.
Gott du bist lebendig,
Du bist in mir.
Du bist hier.
Du bist jetzt.
Du bist."   
(Dag Hammarskjöld)

 

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