Donnerstag, 26. Februar 2026

Internationaler Frauentag am 8. März: Für Gleichberechtigung bleibt noch viel zu tun

Der Internationale Frauentag am 8. März erinnert daran, wie viel in puncto Gleichberechtigung bereits erreicht wurde und wie viel noch zu tun bleibt. Um das oft hart Erkämpfte auch gebührend zu feiern, lädt auch die Bremische Evangelische Kirche zu Veranstaltungen ein.

Auch im 21. Jahrhundert sind Frauen in vielen Regionen der Welt noch immer mit struktureller Benachteiligung konfrontiert – sei es im Zugang zu Bildung, im Berufsleben, bei politischer Teilhabe oder in Fragen der körperlichen Selbstbestimmung. Globale Krisen, Konflikte und wirtschaftliche Unsicherheiten treffen Frauen noch immer überproportional häufig und härter.
Gleichzeitig würdigt der Internationale Frauentag die Errungenschaften von Frauen, die in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft entscheidende Impulse gesetzt haben. Fortschritte bei Gleichstellungsgesetzen, eine wachsende Sensibilisierung für Lohngerechtigkeit und der zunehmende gesellschaftliche Diskurs über Care-Arbeit zeigen, dass Veränderungen möglich sind. 

Fraueneinrichtungen, Initiativen und Veranstalter:innen in Bremen und Bremerhaven stellen jedes Jahr aufs Neue ein vielseitiges Programm rund um den Internationalen Frauentag auf die Beine. 

Auch die Bremische Evangelische Kirche lädt zu interessanten Veranstaltungen ein: 

  • Dienstag, 3. März um 19 Uhr:  Lesung und Gespräch mit Maike Schöfer – “Nö - Eine Anstiftung zum Neinsagen”Stadtbibliothek Bremen (Wallsaal).
    Ein „Nein“ kann Akt der Selbstbehauptung sein, Ablehnung bedeuten, aber auch etwas viel Größeres: Widerstand – feministisch, queer, unbequem und kämpferisch.
    Eine inspirierende, persönliche Untersuchung von Maike Schöfer, Pastorin in Berlin. Sie liest aus ihrem Buch „Nö – Eine Anstiftung zum Nein sagen“ und lädt anschließend zum Gespräch ein.
    Die Veranstaltung ist kostenlos aber mit Anmeldung, weil der Platz begrenzt ist. Mehr Infos und Anmeldemöglichkeit bei der Stadtbibliothek - Anmeldung auch per Mail an bildungswerk@kirche-bremen.de
     
  • Samstag, 7. März um 18 Uhr: Unerhört! Konzert zum internationalen Frauentag in der St. Remberti-Kirche (Friedhofstr. 10).
    Seit dem ausgehenden Mittelalter haben Frauen in allen musikalischen Formen und Gattungen komponiert, doch sind ihre Werke oft ungehört geblieben. Das Konzert „Unerhört“ eröffnet die Möglichkeit, Chor- und Orgelmusik von bekannten und unbekannten Komponistinnen zu hören. Es singt der Kammerchor St. Remberti, – begleitet und an der Orgel –  unter Leitung der Kantorin Lea Vosgerau. Der Eintritt ist frei.
     
  • Sonntag, 8. März um 18 Uhr: "Fanfare!" – Musik von Komponistinnen des 19. - 21. Jahrhunderts in der Kirche St. Johann in Oberneuland (Oberneulander Landstr. 41). Anlässlich des Internationalen Frauentages findet dasOrgelkonzert „Fanfare!“ mit Musik von Komponistinnen des 19. - 21. Jahrhunderts statt. Kantorin Katja Zerbst an der Ahrend-Orgel präsentiert Werke u.a. von Clara Schumann, Ethel Smyth, Emma Louise Ashford, Mel Bonis und Florentine Mulsant. Der Eintritt ist frei.
     
  • Sonntag, 8. März um 18 Uhr: „Von Trost singen“ – Konzert der Kleinen Kantorei in der Stadtkirche Unser Lieben Frauen (Unser Lieben Frauen Kirchhof 27-29). Unter dem Titel „Von Trost singen“ erklingen Werke von Fanny Hensel, Felix Mendelssohn und Josef Gabriel Rheinberger. Das Konzert ist zugleich ein Auftakt unter neuer Leitung von Christian Volkmann, der den Chor im Oktober 2025 übernommen hat. Das Programm verbindet Chormusik des 19. Jahrhunderts mit Lesungen aus Briefen der Geschwister Fanny Hensel und Felix Mendelssohn sowie aus den Tagebüchern von Josef Gabriel Rheinbergers Ehefrau Franziska. Im Zentrum steht Rheinbergers Passionsgesang op. 46 für Chor und Orgel, eingerahmt von Werken Fanny Hensels und Felix Mendelssohns „Drei geistlichen Liedern“. Zusammen mit der Kleinen Kantorei musizieren Nina Böhlke (Alt) und Alina Kushniarova (Orgel und Klavier), die Texte liest Paulina Pawlik. Der Eintritt ist frei.