Dienstag, 18. November 2025

"VIELE STÄRKEN – EIN LAND": Bremische Evangelische Kirche gratuliert zur Bundesratspräsidentschaft

"Der Zeitpunkt, an dem Bremen die Präsidentschaft im Bundesrat übernommen hat, könnte nicht passender sein, weil unser kleines Bundesland eine wichtige Botschaft für ganz Deutschland hat." Mit diesen Worten gratulierte Pastor Dr. Bernd Kuschnerus, Kirchenpräsident der Bremischen Evangelischen Kirche dem Präsidenten des Bremer Senats, Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte gestern Abend zur Bundesratspräsidentschaft. Seit dem 1. November hat Bremen dieses Amt übernommen. Verbunden damit richtet die Freie und Hansestadt Bremen die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober des kommenden Jahres aus.

Ich freue mich schon auf den ökumenischen Festgottesdienst in unserer Stadt im kommenden Jahr, der unsere Vielfalt und unser gemeinsames Engagement für unser Bundesland zeigen wird. 

 

so Kirchenpräsident Dr. Bernd Kuschnerus.

Das Motto der Bremer Ratspräsidentschaft "VIELE STÄRKEN – EIN LAND" sei vorbildlich, weil es auch eine wichtige biblische Botschaft transportiere: "Einer trage des anderen Last." (Die Bibel, Brief des Paulus an die Galater, Kapitel 6, Vers 2)

Bremens Stadtmusikanten stünden, so Kuschnerus, sichtbar für Gemeinschaft und Solidarität. "In Bremen leben wir diesen Gemeinsinn, deshalb passt das Motto “VIELE STÄRKEN – EIN LAND" wunderbar zu uns und kann ein Vorbild für das Zusammenleben in Deutschland insgesamt sein. Nur wenn wir zusammenstehen, uns mit unseren vielfältigen Fähigkeiten und Stärken ergänzen, sind wir stark. Diese Kraft neu zu entdecken und zu fördern, tut unserer Demokratie und unserem alltäglichen Miteinander gut. Dazu gehört für mich, auf Schwächere Rücksicht zu nehmen und Vielfalt als Gewinn zu verstehen."

Kuschnerus wünscht sich, dass das Motto der Bremer Bundesratspräsidentschaft zu einem Aufbruchsignal für Zusammenhalt und die Stärkung der Demokratie wird. 

Gemeinsam Lasten zu tragen, macht uns stark und gibt uns die berechtigte Hoffnung, die vielen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen.