Lebensereignis Trauerfeier

Patientenverfügung

Wie kann ich selbst bestimmen, was in meiner letzten Lebensphase mit mir geschieht? Viele Menschen denken mit Sorge an eine Zukunft, die von unheilbarer Krankheit, starken Schmerzen, Verwirrung oder Bewusstlosigkeit geprägt ist. Und sie könnten irgendwann nicht mehr selbst entscheiden, welche ärztlichen Maßnahmen den Verlauf ihrer letzten Lebensphase bestimmen.

Für eine solche Situation können sie selbst Vorsorge treffen:
Mit einer Patientenverfügung können sie über die ärztliche Behandlung mitbestimmen. Wenn sie selbst einmal nicht mehr in der Lage sein sollten, über medizinische Maßnahmen zu entscheiden (wie z.B. bei einer Pflegebedürftigkeit, einer künstlichen Ernährung oder Beatmung) muss die von ihnen verfasste Patientenverfügung von dem Arzt oder der Ärztin als wichtige Entscheidungshilfe berücksichtigt werden.

In einer Vorsorgevollmacht können Sie eine oder mehrere Personen zu Bevollmächtigten erklären, die Sie in ihren gesundheitlichen, geschäftlichen und persönlichen Angelegenheiten vertreten, also z.B. in Fragen der medizinischen Behandlung, der Bestimmung ihres Aufenthaltes, der Vermögensverwaltung.  Und in einer Betreuungsverfügung können Sie im Falle einer gerichtlich angeordneten Betreuung eine Person als Betreuer/in bestimmen.

Sie finden hier die Handreichung „Christliche Patientenverfügung“ mit weiteren Informationen, Erläuterungen und Formularen zur Patiententenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung.„Christlich“ bedeutet nicht, dass sie nur von Christen benutzt werden kann, sondern dass sie christliches Gedankengut zum Thema Sterbebegleitung enthält. Sie hilft ihnen bei ihren eigenen Überlegungen und Entscheidungen. Besprechen sie dies auch mit ihren nächsten Angehörigen oder Freunden und lassen sie sie wissen, wo sich ihre Patientenverfügung befindet.

Die Christliche Patientenverfügung - mit Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Erläuterungen (PDF)

10 Schritte zur rechtskräftigen Patientenverfügung (Diakonie)