Dienstag, 02. Juni 2026

Bremische Evangelische Kirche als fahrradfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet

Im April hat die UN-Generalversammlung den 3. Juni zum Weltfahrradtag erklärt. Damit betonen die Vereinten Nationen die Bedeutung des Fahrrads für die Gesundheit der Menschen, die Lebensqualität in den Städten und das Klima weltweit. Die Bremische Evangelische Kirche ist als fahrradfreundlicher Arbeitgeber natürlich dabei und bietet Mitarbeitenden der Kirchenverwaltung während der Mittagspause im Foyer Infos rund um das sichere und klimafreundliche Radeln zum Arbeitsplatz und im Dienst.

Bremische Evangelische Kirche mit Silber-Zertifikat als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" vom ADFC ausgezeichnet

Die Bremische Evangelische Kirche (BEK) wurde bereits im Januar 2026 vom  Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) mit einem Silber-Zertifikat als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" ausgezeichnet. Diese Zertifizierung würdigt das besondere Engagement des Arbeitgebers für nachhaltige Mobilität und die gezielte Förderung von fahrradfreundlichen Arbeitsbedingungen.

„Die Bremische Evangelische Kirche hat viele Maßnahmen umgesetzt, die das Fahrradfahren zu einer attraktiven und sicheren Option für den Arbeitsweg machen"

 

erklärt Sara Tsudome, Projektleiterin beim ADFC. „Dieses Engagement kommt nicht nur der Gesundheit der Mitarbeitenden zugute, sondern positioniert das Unternehmen auch als zukunftsorientierten und verantwortungsbewussten Arbeitgeber." So konnten im Frühjahr auf dem Hof der Kirchenverwaltung neue, überdachte Fahrradstellplätze in Betrieb genommen werden. Außerdem gibt es Diensträder für Außentermine, die Mitarbeitenden bei Bedarf zur Verfügung stehen. Zahlreiche Gemeinden setzen Lastenräder für alltägliche Besorgungen und Transportaufgaben ein. Die Aktionen Mit dem Rad zur Arbeit und Stadtradeln laufen seit Jahren mit großer Beteiligung der Mitarbeitenden in der BEK. Ziel: Die Teilnehmendenzahlen verdoppeln!

Seit Mai 2023 hat die BEK ein Klimaschutzgesetz  beschlossen, seit November 2023 gibt es einen Klimaschutzplan, der die ersten fünf Jahre der Umsetzung des Gesetzes regelt. In die neue Kirchenverfassung  von Mai 2025 ist außerdem ausdrücklich der Klimaschutz als kirchliche Aufgabe aufgenommen worden. Die Förderung von  Fahrradmobilität bei allen sich bietenden Gelegenheiten ist eine wichtige Maßnahme der BEK, um den aktiven Klimaschutz in der Kirche wirksam voranzutreiben. 

Was zeichnet fahrradfreundliche Arbeitgeber aus?

Fahrradfreundliche Unternehmen entwickeln Ideen und Konzepte zur Radverkehrsförderung, die weit über einfache Fahrradständer hinausgehen. Die ADFC-Zertifizierung berücksichtigt verschiedene Bereiche:

Engagement in nachhaltigen Mobilitätskampagnen: Die aktive Teilnahme an Aktionen wie „Stadtradeln" motiviert Mitarbeitende und stärkt das Engagement für umweltfreundliche Mobilität.

Interne Mobilitätsinitiativen: Maßnahmen wie Radlerfrühstücke, individuelle Routenberatung und gemeinsame Radtouren schaffen Anreize und fördern den kollegialen Austausch.

Hochwertige Infrastruktur: Sichere, wettergeschützte Abstellanlagen sowie moderne Umkleide- und Duschmöglichkeiten bieten den nötigen Komfort für Radpendelnde.

Vielfältige Mobilitätsoptionen: Neben der Fahrradförderung unterstützen Jobtickets und flexible Mobilitätsbudgets verschiedene nachhaltige Verkehrsmittel.

Vorteile für Unternehmen und Mitarbeitende

Eine durchdachte Mobilitätsstrategie mit dem Fokus auf Radverkehr bringt messbare Vorteile mit sich:

Nachhaltigkeit und Klimaschutz: Die Förderung des Radverkehrs ist ein wichtiger Baustein moderner Umweltmanagement-Strategien und trägt zur Reduzierung von CO₂-Emissionen sowie Lärm- und Flächenverbrauch bei.

Stärkung der Arbeitgeberattraktivität: Die Zertifizierung signalisiert potenziellen Fachkräften, dass das Wohl der Mitarbeitenden im Unternehmen einen hohen Stellenwert hat.

Gesundheit und Wohlbefinden: Studien belegen, dass regelmäßiges Radfahren sowohl die körperliche als auch die mentale Gesundheit fördert. Mitarbeitende, die mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, haben durchschnittlich ein Drittel weniger Krankheitstage.

Wirtschaftlichkeit: Fahrradabstellanlagen sind platzsparender und kostengünstiger als PKW-Stellplätze – sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt.

Flexibilität und Lebensqualität: Radfahren ist im städtischen Verkehr oft die schnellste und flexibelste Option. Diese Unabhängigkeit verbessert die Work-Life-Balance und steigert die Zufriedenheit am Arbeitsplatz.

Weitere Informationen:www.fahrradfreundlicher-arbeitgeber.de