Montag, 28. Dezember 2020

Neues Kita-Jahr: Jetzt anmelden

Bis zum 31. Januar 2021 können Eltern ihren Nachwuchs für das Kindergartenjahr 2021/2022 in Kitas der Bremischen Evangelischen Kirche anmelden. Die sonst üblichen Tage der offenen Tür müssen pandemiebedingt leider entfallen. Doch Eltern sollen natürlich die Gelegenheit bekommen, sich vor Ort einen persönlichen Eindruck zu verschaffen.

4.500 Plätze für Kinder im Alter von 0-10 Jahren stehen in den Krippen, Kitas und Horten der Bremischen Evangelischen Kirche zur Verfügung. Eltern möchten natürlich wissen, wo ihr Kind jahrelang viele Stunden in der Woche spielt und wer die Betreuung und Förderung verantwortet. Deshalb sollen sie natürlich die Gelegenheit bekommen, die Kita-Räume, das pädagogische Konzept und die Leitung kennenzulernen.

Die Kitas bieten daher Besuchszeiten an. Die Eltern können sich vorher anmelden und erhalten dann Termine, an denen die Einrichtungsleitung und das Kita-Team sie informieren und ihre Fragen beantworten. In einigen Kitas wurden virtuelle Rundgänge erstellt, so dass trotz Betretungsverboten in der Kita ein Eindruck von den Räumen gewonnen werden kann.

Schon ab dem Krippenalter ihrer Kinder haben Eltern einen Rechtsanspruch auf Betreuung. Für  Kinder ab dem 3. Lebensjahr gilt im Land Bremen inzwischen die Beitragsfreiheit. Für Krippen-Kinder hat die Beitragsordnung von 2017 im Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen weiterhin Bestand.

Die Eltern erhalten für ihr Kind einen Kindergartenpass mit einer Identifikationsnummer, mit dem sie sich in jeder Kita ihrer Wahl anmelden können. Erhalten Eltern keinen Platz in der gewünschten Kita, so wird ihnen ein anderer Platz im Stadtteil angeboten. Die Platzvergabe muss der Landesverband evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder mit der Stadt abstimmen. „Die evangelischen Kitas stehen allen Kindern offen. Unser Wunsch ist es, dass viele Kinder, auch aus sozial benachteiligten Lebenslagen, rechtzeitig einen Platz in einer unseren Krippen erhalten können. Dafür werben wir gezielt. Unser Ziel ist, dass kein Kind auf der Strecke bleibt“, sagt Carsten Schlepper, Leiter des Landesverbandes. „Wir bemühen uns natürlich, individuelle Lösungen zu finden, damit Kinder und Familien, die in unsere Kitas wollen, nicht im Regen stehen. Wunder können wir allerdings nicht vollbringen, denn Bremen hat leider noch immer vor allem zu wenig Krippenplätze.“

Das Betreuungs-Konzept der evangelischen Kitas zeichnet sich durch Frühförderung und religionspädagogische Angebote aus. Inklusion wird groß geschrieben, damit die Kinder von klein auf lernen, gemeinsam zu spielen, zu lernen und sich gegenseitig zu respektieren. „Alle Kinder, unabhängig von ihren körperlichen oder geistigen Fähigkeiten, ihren kulturellen Wurzeln oder ihren sozialen Lebensbedingungen sind bei uns willkommen. Sie sollen spielend groß werden und ihre vielfältigen Fähigkeiten entwickeln.“

Die Bremische Evangelische Kirche (BEK) legt Wert auf die Qualität der Betreuung: Deshalb fließen zusätzlich zu den Beiträgen der Stadt Bremen auch im kommenden Jahr rund 6 Millionen Euro aus Kirchensteuermitteln in die Finanzierung der kirchlichen Kindertageseinrichtungen. Mit 70 Standorten, darunter 52 Standorte mit Krippengruppen für Kinder unter  drei Jahren, mehr als 1.400 Mitarbeitenden und Plätzen für rund 4.500 Kinder ist die Bremische Evangelische Kirche der größte freie Träger der Stadt.