Montag, 14. Februar 2022

Von PLatt bis EWE - am 21. Februar ist "Tag der Muttersprache"

Am Montag, den 21. Februar ist der Internationale Tag der Muttersprache. Seit dem Jahr 2000 will die UNESCO mit diesem Gedenktag weltweit die kulturelle Vielfalt und Mehrsprachigkeit fördern. Es geht um Minderheitensprachen an diesem Tag, die nur von wenigen gesprochen oder nicht mehr an die nachfolgenden Generationen weitergegeben werden. Die Bremische Evangelische Kirche ist im respektvollen Miteinander offen für alle Sprachen und Kulturen von Platt bis EWE, der Sprache, die in Togo gesprochen wird, bis hin zur Gebärdensprache.

Es ist spannend, die sprachliche Vielfalt der Bremischen Evangelischen Kirche zu entdecken. In ihr arbeiten z.B. rund 2.187 Menschen aus 35 Nationen. 28 Muttersprachen bringen sie mit.

Apropos Muttersprache: De Plattdüütsch Spraak is een fien un lebennig Spraak. Nich blot op de Länner un Dörper, sünnern ok in Bremen. Un dat schall ok so blieven un dorför mookt wi us stark. In verscheden Karken is dat Plattdüütsch all to Huus. Wann un wo een Gottesdeenst in plattdüütsch Spraak to beleven is, dat kunnst hier wiesworrn.

Bremen ist Standort für Handel und Technologie und ein Zufluchtsort für Menschen aus aller Welt. In den Bremer Gemeinden sind auch viele internationale Gemeinschaften zu Hause, die - wenn auch eingeschränkt durch Corona -  hier an der Weser Gottesdienste feiern, in griechisch- oder serbisch-orthodoxem Ritus, auf Koreanisch, Farsi oder Ewe. Ab Ostern wird es unter dem Motto Come Together für Touristen und Anglophile, Studierende und Butenbremer auch regelmäßige englische Gottesdienste in Bremen geben.

In Bremen leben viele gehörlose oder schwerhörige Menschen. Ihre Muttersprache ist die Gebärdensprache. Sie, aber auch hörende Gäste aus ihrem Umfeld, können regelmäßig Gottesdienste in Gebärdensprache besuchen.