Donnerstag, 09. April 2026

ZUSAMMEN.FREI UND GLEICH – Ausstellung für Menschenrechte

Am Samstag, den 18. April 2026, findet um 17 Uhr die feierliche Eröffnung der neuen Ausstellung ZUSAMMEN.FREI UND GLEICH in der Stadtkirche „Unser Lieben Frauen” statt. Bei einem inspirierenden Abend rund um die Frage „Wie können wir frei und gleich zusammen leben, wenn Menschenrechte unter Druck stehen?” kommen prominente Gäste zu Wort: darunter die belarussische Bürgerrechtlerin Maria Kalesnikava, die kürzlich aus politischer Gefangenschaft frei kam, Bildungsbotschafterin Marina Weisband sowie Stimmen aus Kirche, Forschung und Zivilgesellschaft. Gerahmt wird der Abend durch Musik von Masha Qrella und dem Heart & Beat Chor sowie Ausstellungsrundgängen mit der Kuratorin.

Menschenrechte sind nicht selbstverständlich, sondern eine Errungenschaft, für die wir uns zusammen stark machen müssen. Wie das gelingen kann, zeigen wir in der Ausstellung mit einem kreativen und hoffnungsvollen Ansatz – und einer besonderen Materialität, 

sagt Kuratorin Miriam Menzel.

Ziel der Ausstellung ist, den Besucher:innen konkrete Menschenrechte zu vermitteln, um sich selbst und vor allem gemeinsam für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit einzusetzen. Dazu laden innovative Luftkissen-Elemente auf überraschende Weise ein. Die Ausstellung nimmt insbesondere die Menschenrechte auf Bildung, Wohnen und Religions- und Weltanschauungsfreiheit in den Fokus.

  • Wie frei und gleich können wir zusammen leben, wenn Menschenrechte unter Druck stehen?
  • Wie schaffen wir Räume, in denen wir zusammen wohnen, glauben, lernen können?
  • Wie können wir uns zusammentun – und welche Geschichten machen Mut?

Darum dreht sich die neue Ausstellung ZUSAMMEN.FREI UND GLEICH.

Bei der Eröffnung diskutieren die Ausstellungsmacher:innen diese und weitere Fragen bei einem inspirierenden Abend mit prominenten Gästen:

  • Maria Kalesnikava, belarussische Bürgerrechtlerin
  • Marina Weisband, Bildungsbotschafterin
  • Mary Dellenbaugh-Losse, Stadtforscherin bei urban.policy
  • Pia Annika Lange, Universität Bremen
  • Anna von Notz, Ratsmitglied der Evangelischen Kirche in Deutschland
  • Maria Esfandiari, Präses der Bremischen Evangelischen Kirche
  • Pastor Dr. Bernd Kuschnerus, Kirchenpräsident der Bremischen Evangelischen Kirche
  • Pastor Stephan Kreutz, Gemeinde Unser Lieben Frauen

Moderiert wird die Eröffnung von Boussa Thiam, begleitet durch Musik von Masha Qrella und vom Heart & Beat Chor. Es gibt Rundgänge durch die Ausstellung mit der Kuratorin, Fingerfood und Getränke.

Wer sich vorab einen Eindruck von der Ausstellung verschaffen möchte, kann sich hier den Trailer anschauen.

Die Ausstellung gastiert bis zum 27. Mai in der Stadtkirche Unser Lieben Frauen.
Öffnungszeiten: Mo. - Sa. 11- 16 Uhr und sonntags nach dem Gottesdienst. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung ist Teil der Menschenrechtsinitiative „Frei und Gleich” der Evangelischen Kirche in Deutschland. Nach ihrer Premiere in Bremen tourt sie durch Deutschland.