Vortrag

„Die Hoffnung kann lesen“- Auf der Suche nach den Quellen ihrer Kraft im eigenen wie im gemeinsamen Leben

Do., 24.09.2026 | 18:00 - 20:00 Uhr

Ort der Veranstaltung: St. Remberti Gemeinde - Gemeindehaus | Friedhofstr. 10, 28213 Bremen

Veranstaltungs-ID: 38987

Die Hoffnung ist kein Versprechen, keine Tugend an sich, keine Garantin für die Erfüllung persönlicher wie politischer Erwartungen. Sie verliert im Geplapper der Menschen leicht ihre kritischen und orientierenden Impulse und stirbt vor allem nicht zuletzt, sondern mittendrin im Wandel des Lebens, wenn Menschen sie nicht mehr als lebendige Kraft in ihrem Herzen tragen und ihre Hoffnung auf Zukunft aufgeben. Hoffnung ist eine innere Haltung und besondere Herausforderung in Zeiten vielfältiger Krisen. Im Unterschied zur blinden Hoffnung weiß sie um die Unwägbarkeiten, die ihrer Erfüllung entgegenstehen. „Alle Hoffnung gerät auf die schiefe Bahn, sobald sie sich der Gewissheit an den Hals wirft. Denn Ungewissheit ist die eigentliche Domäne der Hoffnung wie auch der Befürchtungen, denen sie sich nicht- oder doch nicht ganz- überlassen will.“ (Martin Seel).

Als Hoffende hoffen wir, dass uns die Hoffnung erhalten bleibt, dass wir zu hoffen lernen, dass wir zuversichtlich bleiben und Entscheidungen treffen, die zu Kraftquellen für uns und andere werden. Leben und Überleben können wir nur gemeinsam an der Hand der Hoffnung, denn:

„Die Hoffnung kann lesen. Sie vermutet in den kleinen Vorzeichen das ganze Gelingen. Sie stellt nicht nur fest, was ist. Sie ist eine wundervoll untreue Buchhalterin, die die Bilanzen fälscht und einen guten Ausgang des Lebens behauptet, wo dieser noch nicht abzusehen ist. Sie ist vielleicht die stärkste der Tugenden, weil in ihr die Liebe wohnt, die nichts aufgibt, und der Glaube, der den Tag schon in der Morgenröte sieht.“ (Fulbert Steffensky)

Miteinander sprechen Prof. Dr. Annelie Keil (87 Jahre) und Leonard Gabriel Heygster (33 Jahre)
im Kontext der erlebten Zeitgeschichte, ihrer jeweiligen Hoffnungen, Zweifel und Perspektiven.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung wird erbeten unter Tel. 0421/324072 oder info@hospiz-bremen.de

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen inspirierenden Austausch!

Hospizhilfe Bremen e.V. in Kooperation mit der St. Remberti-Gemeinde

Veranstaltungsort

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St. Remberti Gemeinde - Gemeindehaus

Friedhofstr. 10
28213 Bremen

Mitwirkende

Dr. Annelie Keil, Leonard Gabriel Heygster

Veranstalter

St. Remberti Gemeinde

Friedhofstr. 10
28213 Bremen

www.remberti.de