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"Uns reicht's! NEIN zum Sozialabbau und zur permanenten Abwertungspolitik!"
Kundgebung Bremen Bambule
Fr., 10.07.2026 | 15:30 - 17:00 Uhr
Ort der Veranstaltung: Bremer Marktplatz | Am Markt 20, 28195 Bremen
Veranstaltungs-ID: 38400
Wer an Reformen denkt, hat heute oft Angst vor Verschlechterungen und dem Abbau sozialer Sicherheiten. Das zeigt ein Blick auf die aktuellen Debatten in der Sozial- und Arbeitspolitik, wo die Gefahr besteht, dass Schutzrechte zugunsten größerer Flexibilität aufgeweicht werden. Wertschätzung für die Leistungen von Arbeitnehmer:innen und die Anerkennung ihrer Belastungen ist in den Reformvorhaben nicht zu erkennen. Dies gefährdet das Vertrauen in politische Gestaltung. Eine Verschärfung der sozialen Spaltung der Gesellschaft ist zu befürchten.
Aus diesem Grund hat sich der Kirchliche Dienst der Arbeitswelt (KDA), wie auch die Diakonie Bremen, dem Aufruf des DGB und der Gewerkschaften in Bremen angeschlossen.
Die Kundgebung gegen die geplanten Kürzungen und Reformen in den Bereichen Arbeit, Soziales und Gesundheit
findet am 10.07.2026 um 15:30 Uhr auf dem Bremer Marktplatz statt.
"Unser Sozialstaat und erkämpfte Arbeitnehmer*innen-Rechte sind nicht verhandelbar. Sie sind Pfeiler für Demokratie, Sicherheit,Teilhabe und sozialen Zusammenhalt. Genau diese Errungenschaften werden gerade massiv angegriffen. Am 10. Juli 2026 entscheidet der Deutsche Bundestag über die Zukunft unserer Gesundheitsversorgung. Gleichzeitig stehen Kürzungen bei Rente, Gesundheit, Pflege und sozialer Infrastruktur im Raum. Arbeitnehmer*innenrechte geraten unter Druck, Klimaschutz spielt kaum noch eine Rolle und die Vermögensungleichheit wächst. Wir sagen: Nein! Politik muss den Menschen dienen und Unternehmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden..."
Der vollständige Wortlaut des Aufrufs findet sich im Download unten.
Auch der Evangelische Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt (KWA) fordert eine ehrliche Reformdebatte. Wirtschaftliche Herausforderungen lassen sich nicht durch längere Arbeitszeiten oder den Abbau von Schutzrechten lösen. Reformen müssen den Menschen dienen und dürften nicht dazu führen, dass bewährte soziale Sicherungen schrittweise verloren gehen.
Aus evangelischer Sicht dient Arbeit dem Menschen – nicht der Mensch der Arbeit. Deshalb dürfen wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und der Schutz der Beschäftigten nicht gegeneinander ausgespielt werden.
„Flexibilität darf niemals zur Einbahnstraße werden“, betont die Vorsitzende des KWA Gudrun Nolte. „Wer mehr Flexibilität fordert, muss zugleich erklären, wie Gesundheit, Familie und Erholung der Beschäftigten künftig geschützt und Arbeitsbedingungen verbessert werden. Eine starke Wirtschaft braucht starke Menschen – und starke Menschen brauchen verlässliche Schutzrechte.“
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Veranstaltungsort
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Bremer Marktplatz
Am Markt 20
28195 Bremen
Mitwirkende
ein breites Bündnis von Gewerkschaften und Sozialverbänden
Veranstalter
Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt
Hollerallee 75, Forum Kirche
28209 Bremen
Diakonisches Werk Bremen e.V.
Contrescarpe 101
28195 Bremen