Montag, 27. Juli 2026

Anschlag auf den CSD in Berlin: Bremische Evangelische Kirche solidarisch mit Betroffenen

Der Kirchenausschuss der Bremischen Evangelischen Kirche drückt anlässlich des Anschlages auf den CSD Berlin seine Bestürzung, Mitgefühl und Verbundenheit aus. "Angst und Gewalt dürfen unser Miteinander nicht vergiften. Als Kirche stehen wir an der Seite der LGBTIQ+-Community – im gemeinsamen Schmerz, aber auch im entschlossenen Eintreten für eine Welt, in der alle Menschen ohne Furcht sie selbst sein können." „Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“ (1. Johannes 4,16)

Gott ist die Liebe: Stellungnahme des Kirchenausschusses der BEK zum Anschlag auf den CSD in Berlin

Mit tiefem Entsetzen und großer Bestürzung blicken wir auf den brutalen Anschlag während des Christopher Street Day in Berlin. Unsere Gedanken, unsere Anteilnahme und unsere Gebete sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Wir weinen mit den Trauernden und hoffen auf eine vollständige Genesung derer, die an Körper und Seele verletzt wurden.

Der CSD ist ein Fest der Lebensfreude, der Vielfalt und des friedlichen Eintretens für die Rechte queerer Menschen. Dass diese Feier von Hass und mörderischer Gewalt getroffen wurde, erschüttert uns zutiefst. Dieser Angriff galt den Menschen vor Ort, aber er zielte auch auf die Freiheit und Würde unserer gesamten offenen Gesellschaft.

Als Bremische Evangelische Kirche erklären wir unsere uneingeschränkte Solidarität mit allen queeren Menschen. Wir sagen in aller Deutlichkeit: Queerfeindlichkeit, Hass und Diskriminierung haben keinen Platz in unserer Welt, sie widersprechen allen unseren christlichen Werten. Jeder Mensch ist als einzigartiges Geschöpf Gottes wunderbar geschaffen und besitzt eine unantastbare Würde – unabhängig von sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität.

Angst und Gewalt dürfen unser Miteinander nicht vergiften. Als Kirche stehen wir an der Seite der LGBTIQ+-Community – im gemeinsamen Schmerz, aber auch im entschlossenen Eintreten für eine Welt, in der alle Menschen ohne Furcht sie selbst sein können.

„Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“ 

(1. Johannes 4,16)

In diesem Geist setzen wir dieses Zeichen der Verbundenheit.