Samstag, 06. Juni 2026
Klimaschutz in der BEK: Großes Engagement zeigt zunehmende Erfolge
Klimaschutzmanagerin Susanne Fleischmann zog vor den Delegierten eine Zwischenbilanz zur Umsetzung des Klimaschutzgesetzes und des Klimaschutzplans der Bremische Evangelischen Kirche (BEK).
Fleischmann dankte den Gemeinden, die ihre Energieverbräuche durch monatliche Zählerablesungen erfassten. Nur mit einer guten Datenlage, die es für 70 Prozent der kirchlichen Gebäude vorliegen, ließen sich Erfolge bei der Treibhausgas-Reduktion beziffern. 2024 lag der Ausstoß bezogen auf die gesamt Landeskirche bei 6.244 Tonnen CO2. Bis Ende 2026 soll er bereits unter 5.600 Tonnen liegen.
Zwei Drittel des in der BEK verbrauchten Stroms stammen aus regenerativen Quellen, sind also "Öko-Strom".
Alle zwei Jahre meldet die BEK ihre Treibhausgasbilanz an die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD).
Seit April 2025 startet das Projekt Klimaschutzkoordination, das zwei Drittel der Klimaschutz-Management-Stelle refinanziert. Bis Ende Juli können Gemeinden noch ihre Teilnahme erklären, um von der Beratung und individuellen Unterstützung zu profitieren.
Angeboten werden Zukunftswerkstätten zum Klimaschutz, die u.a. über Fördermöglichkeiten informieren, Unterstützungsbedarfe wie bereits erreichte Erfolge beim Klimaschutz identifizieren. Nach dem Erfolg der Werkstatt im Stadtteil Huchting sollen vier weitere Werkstätten folgen.
Das Haus der Kirche ist inzwischen fahrradfreundlicher Arbeitgeber zertifiziert.
Die Beratung zu Förderprogrammen und die Fördermittelakquise werden kontinuierlich fortgesetzt.