Krankenhausseelsorge

Seelsorge: Wir sind vor Ort

In der Altenheim- und Krankenhaus-Seelsorge arbeiten Pastorinnen, Pastoren und kirchliche Mitarbeiterinnen. Sie bieten Patientinnen, Patienten, Angehörigen und den Mitarbeitenden ihre Begleitung an. Dies geschieht unabhängig von einer Kirchen– und Konfessionszugehörigkeit. Sie alle haben sich durch Zusatzausbildungen für diesen Dienst qualifiziert. Die Krankenhaus-Seelsorgerinnen und -Seelsorger sind in konfessionellen und kommunalen ebenso wie in gemeinnützigen und privaten Häusern tätig. Von den Alten- und Pflegeeinrichtungen werden nur die, die in evangelischer Trägerschaft sind (Diakonissenmutterhaus, Stiftung Friedehorst, Egestorff-Stiftung-Altenheim, Altenheim der Inneren Mission am Kirchweg), hauptamtlich betreut. Seelsorge geht auch von den Kirchengemeinden aus. Sehr viele Alten- und Pflegeeinrichtungen werden von Gemeindepastorinnen und -pastoren sowie haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden durch Seelsorge und Gottesdienste begleitet.

Zeit für Gespräche und Begleitung bei Krankheit und im Alter

Das Symbol der ökumenischen Krankenhausseelsorge Bremen zeigt ein Labyrinth. Dieses Labyrinth entstand um 1200 und befindet sich in der Kirche von Chartres. Ein langer Weg ist zu sehen, der zunächst scheinbar direkt auf das Zentrum zuführt. Aber dann nimmt er eine unerwartete Wendung, entfernt sich wieder und scheint in einer Sackgasse zu enden: Wo man nicht mehr damit rechnet, eröffnet sich ein weiterführender Weg in eine andere Richtung.

Was kranke, aber auch alte Menschen und ihrer Angehörigen oft erleben, spiegelt sich in diesem Labyrinth: Krankheit wird als ein tiefer Einschnitt, Altsein als eine schmerzhafte Veränderung, manchmal sogar ein Abbruch von Plänen und Perspektiven erfahren. Häufig scheint sich der Weg, den ein Mensch mit seiner Erkrankung bzw. seinem Altsein geht, im Kreis zu bewegen oder in die Irre zu führen.

Die Krankenhaus- und Altenheimseelsorger/innen begleitet PatientInnen, BewohnerInnen in Einrichtungen und Angehörige bei der Suche nach Quellen ihrer Kraft, um trotz und mit der Veränderung einen für sie gangbaren Weg und neue Perspektiven zu finden.