Gemeinden schicken Hilfsgüter für Geflüchtete

Ukraine: Erste Hilfen aus Bremen

An den Grenzen zur Ukraine, vor allem in Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien kommen Tausende Menschen an, die vor den Angriffen des russischen Militärs fliehen. Sie werden mit großem Engagement und vielen Helferinnen und Helfern der aufnehmenden Staaten versorgt. Bremer Kirchengemeinden senden zur Unterstützung erste Transporte mit Hilfsgütern, vor allem mit warmer Kleidung, Babywindeln und Hygieneartikeln.

Der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine im Februar 2022 bringt neues Leid für die Zivilbevölkerung. Das Diakonische Werk Bremen bittet um Spenden, damit die Diakonie Katastrophenhilfe in der Not helfen kann.

Diakonie Katastrophenhilfe: IBAN: DE68520604100000502502
Zur Online-Spende

10. April: Benefizkonzert in St. Jakobi

Ein Benefizkonzert für die Ukraine mit Musik besinnlicher Art am Palmsonntag. Ein gregorianisches Kyrie und Gloria. Werke für Englisch Horn und Orgel von Corelli, Fauré, Möckl u.a.. Mitwirkende. Nicolas Dunkel (Englisch Horn) und Steffen Pusch (Gregorianik und Orgel).

8. April: Friedenskonzert für die Ukraine in der Vegesacker Stadtkirche

Musikerinnen und Musiker unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen laden für Freitag, den 8. April um 19 Uhr, zu einem Friedenskonzert für die Ukraine in die Vegesacker Stadtkirche ein. „Internationale Lieder sollen uns Mut und Hoffnung geben, aber auch zum Mitsingen einladen“, so die Veranstalter. Der Eintritt ist frei, großzügige Spenden für die Ukraine sind erbeten.

30. März: Eltern-Kind-Gruppen im Aufbau

19 evangelische Kirchengemeinden und ihre Kitas bauen derzeit  Eltern-Kind Gruppen für geflüchtete ukrainische Familien auf. Begegnung mit Landsleuten, Entspannung nach der zermürbenden Flucht, Spiele für Kinder, Beratung zum Start in Bremen, das sind die Themen dieser Gruppen. Die Gruppen richten sich vor allem an Familien mit Kindern im Kindergartenalter von 1 bis 6 Jahre, die derzeit ja kaum Anspruch auf einen Kita-Platz haben. Gesucht werden noch Ukrainisch, Russisch oder Englisch sprechende Helferinnen und Helfer.

Kontakt: Friederike Schäfer, ehrenamt@kirche-bremen.de

29. März: Unterstützungsnetzwerk in Horn

Die Andreas-Gemeinde in Horn stellt Wohnraum zur Verfügung und baut derzeit ein Unterstützungsnetzwerk für Unterbringungsangebote auf die Beine. Unbürokratische und schnelle Hilfen für ukrainische Geflüchtete sind das Ziel. In unmittelbarer Nachbarschaft wurden bereits drei Familien und eine Einzelperson aufgenommen. Täglich gibt es weitere Hilfsangebote aus dem Stadtteil. Die Gemeinde selbst wird richtet ebenfalls einen Raum her und baut eine Dusche ein, damit er demnächst zur Verfügung gestellt werden kann. Wer eine Privatunterkunft oder landessprachliche Übersetzung anbieten kann oder als
Begleitperson zu Behörden, Kleiderkammer oder Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung
steht, kann sich hier melden:

Gabriele Petrausch-Warnecke
Telefon 251298 oder gabpetwar@gmail.com

 

27. März: Erste Familien-Treffs eröffnen

In der Kita der Trinitatisgemeinde in Tenever gibt es donnerstags von 16.15  bis 18 Uhr einen Spieletreff für geflüchtete ukrainische Kinder im Krippen- und Kita-Alter. Für die Eltern gibt Platz und Raum für Café, Tee und Snacks sowie Austausch und Beratung.

In der Gemeinde Oberneuland gibt es für Familien jeden Freitag von 16 bis 18 Uhr den  Ukraine Treffpunkt mit Beratung, Unterstützung sowie Zeit für Gespräche un Vernetzung.

Die Willkommens-Initiative Burglesum veranstaltet am Mittwoch, den 27. April ein Info-Treffen "Hilfe für Ukrainerinnen und Ukrainer" zur Bestandsaufnahme, welche Hilfen im Stadtteil benötigt werden und wer helfen möchte.

Ab Freitag, den 1. April gibt es in St. Martini Lesum ebenfalls einen Treffen für Familien aus der Ukraine. Jeden Freitag von 16 bis 18 Uhr gibt es Gespräche, Spiele und Basteln bei Kaffee, Tee und Keksen.

 

26. März: Benefizkonzert in der Kulturkirche

Am Samstag, den 26. März  um 20 Uhr findet in der Kulturkirche St. Stephani ein Benefizkonzert für die Ukraine statt. Die Bremer Jazz- und Weltmusikszene setzt ein Zeichen gegen den Krieg und für Verständigung, Solidarität und Hilfe. Alle treten ohne Gage auf, mit dabei sind: Uli Beckerhoff – Trompete, Die Grenzgänger, E&ThJazzDuo, Tim Günther – Klavier und Orgel, Martin Kratzsch – Klarinette, Mariska Nijhof – Akkordeon, Eckhard Petri – Saxofon, Peter Rokema – Geige und Mandoline, Jan-Olaf Rodt – Gitarre. Der Eintritt ist frei, alle sind aufgerufen, für den Abend Geld zu spenden, das vollständig Projekten der Ukraine-Hilfe zugutekommt.

23. März: Kids spenden Flohmarkt-Umsatz

Vor zwei Wochen haben die Kids der Gemeinden Woltmershausen und Rablinghausen einen Flohmarkt für Spielzeug und Kinderbücher veranstaltet. Drumherum gab es Kaffee, Kuchen und viel Spaß. Dabei kamen 2.500 Euro für die Ukraine-Hilfe zusammen. Herzlichen Dank!

17. März: Benefizkonzerte in Bremen-Nord und Blockdiek

Am Samstag, den 19. März  um 19 Uhr findet in der St. Martinikirche in Bremen-Lesum ein Benefizkonzert für die Ukraine statt. Musikerinnen und Musiker aus Nah und Fern spielen zugunsten des Vereins Brücke der Hoffnung, ein christliches Hilfswerk, das seit 1977 in der Ukraine arbeitet. Dessen Vorsitzende, Marieluise Beck (MdB), wird ein Grußwort sprechen. Das Musikprogramm ist so bunt wie das Leben selbst, neben Solobeiträgen (Gesang, Violine, Harfe, Orgel), kommen auch kleine Ensembles zu Gehör (WindArt, Evangelisches Posaunenwerk Bremen).

In Blockdiek ist für Sonntag, den 9. April um 18 Uhr ebenfalls ein Benefizkonzert geplant. Helmut Schaarschmidt (Oboe) und Ricarda Ochs (Orgel) spielen zugunsten des Bündnis Entwicklung Hilft für die Nothilfe Ukraine.

Für beide Konzerte gilt: Der Eintritt ist frei, großzügige Spenden sind erbeten.

16. März: DIAKO informiert über medizinische Hilfe

Das Bremer Diakoniekrankenhaus DIAKO stellt kostenfrei zwei klinische Behandlungsplätze als Soforthilfe für Kriegsverletzte aus der Ukraine zur Verfügung. Ferner hat es auf Bitten des gebürtige Ukrainers und ehemaligen DIAKONIE-Assistenzarztes Yurii Ivanitskyi medizinisches Material und Medikamente gespendet. Die Hilfe umfasste Verbands- und Verbrauchsmaterialien, ausgesonderte Geräte,  einem OP-Tisch, ein Beatmungsgerät samt Zubehör, Pakete mit OP-Handschuhen, Spritzen, Nahtsets, Kathetern, Verbandsmaterialien und Medikamenten.

Zudem sind zahlreiche aus der Ukraine stammende Kolleginnen und Kollegen einem Spendenaufruf der Assistenzärztin Olga Kozina gefolgt. Als Motto wählten sie: „Jeder Einzelne ist ein Tropfen, gemeinsam sind wir ein Ozean.“ Olga Kozina berichtet, wie sehr der Überfall auf die Ukraine sie erschüttert habe: „Nach dem ersten Schock können wir nun unsere Gedanken sammeln und überlegen, wie wir umgehend Hilfe leisten können. Betroffen von den Geschehnissen sind nicht nur die Kolleginnen und Kollegen, die in der Ukraine Familie und Freunde haben, die im Krieg kämpfen müssen, sondern alle Menschen in der Welt. Der Umgang mit dem Krieg sollte Sinnbild für den Zusammenhalt und die Gemeinschaft aller Länder der Welt zum Erhalt von Frieden und Freiheit sein.“

Spendenkonto - Stichwort: Notfallversorgung Ukraine
Kontoinhaberin: Olga Kozina, IBAN: DE25 1001 1001 2627 449325

14. März: Hilfstransport erreicht die Ukraine

Am Wochenende hat der vierte Hilfstransport, beladen mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, und medizinischen Produkten, die ukrainische Grenze erreicht. Die Hilfen sind vor allem dank großer Unterstützung der Bremerinnen und Bremer und vieler Firmen möglich, die mit Geld- und Sachspenden und Transportlogistik unbürokratisch helfen. Pastor Andreas Hamburg aus der Gemeinde  aus der St. Markus Gemeinde dankt den engagierten Firmen, der HSP Steuer Gruppe, BNI Team Ochtum, CML Logistik - Alexander Heine, der Buhlmann Group sowie der A. Albert GmbH, für ihre goße finanzielle und logistische Unterstützung.

10. März: Weiterer Hilfstransport fährt Richtung Ukraine

Nachdem bereits drei Transporte über Ungarn und Rumänien in der Ukraine angekommen sind, macht sich nun Transport Nr. 4 auf den Weg, beladen mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, und medizinischen Produkten wie Verbandmaterial zur Wund-Versorgung. Ziel ist die rumänisch-ukrainische Grenze. Die Hilfen sind vor allem dank großer Unterstützung der Bremerinnen und Bremer und vieler Firmen möglich, die mit Geld- und Sachspenden und Transportlogistik unbürokratisch helfen. Besonderer dank gilt den engagierten Firmen, der HSP Steuer Gruppe, BNI Team Ochtum, CML Logistik - Alexander Heine, der Buhlmann Group sowie der A. Albert GmbH für ihre goße finanzielle und logistische Unterstützung.

8. März: Kinderbasar für die Ukraine geplant

Am Sonntag, den 13. März ab 15 Uhr findet auf dem Gelände der Christuskirche Woltmershausen ein Kinderbasar zugunsten der Ukraine statt. Verkauft werden Spielzeug, Bücher usw. von Kindern für Kinder. Es gibt Kaffee und Kuchen, Leinwände zum Bemalen und Action der Freiwilligen Feuerwehr Seehausen.

6. März: Benefizkonzerte

In der Kirche St. Magni erklingt täglich das Glockenspiel „We shall overcome“, eingespielt von Kantor Jürgen Blendermann. Am Sonntag, den 6. März gibt es ein Benefizkonzert zugunsten der notleidenden Menschen in der Ukraine. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Hilfsorganisation Brücke der Hoffnung e.V. von Marieluise Beck wird gebeten. Julia Annina Stocker (Sopran), Konrad Seeliger (Cello), Nicolas Wallach (Oboe) und Jürgen Blendermann (Orgel) präsentieren Passions-Kantaten von Georg Philipp Telemann sowie die Sonate für Cello und Orgel in g-moll von Antonia Vivaldi. Ebenfalls am 6. März: Benefizkonzert zugunsten der Ukraine-Hilfe in St. Johann Oberneuland. Spenden gehen an die Hilfs-Transporte der Gemeinde St. Markus. Katja Zerbst spielt u.a. Werke von Johann Sebastian Bach.

4. März: Weitere Hilfen aus Bremen

4. März: Annahmestelle für Sachspenden geschlossen

Die Annahmestellen St. Markus und St. Martini sind überfüllt und geschlossen! St. Markus und das Lighthouse hatten aufgrund von Platzproblemen eine neue Annahmestelle eingerichtet. Auch diese ist jetzt voll. Sobald der Abtransport erledigt ist und neue Sachspenden gebraucht werden, halten wir Sie hier und in den sozialen Medien auf dem Laufenden.

4. März: Hilfstransport im Krisengebiet eingetroffen

3. März: Gemeinde Neustadt unterstützt Hilfstransporte

Es geht weiter: Bis zum Wochenende 5. März können Sachspenden in der Zeit von 10 bis 18 Uhr an der folgenden Adresse abgegeben werden :

The Brow and Make-up Bar, Gellertstr. 85, 28201 Bremen.
Bei Fragen gerne wenden an: Yana Vernytska: +49 1520 1333346. Sie koordiniert die Spendenaktion!

Gebraucht werden: Seife; Klebebänder; Ladekabel; Powerbank; Batterien; Verbandsmaterial, insbesondere Druckverbände; Babynahrung, insbesondere Anfangsmilch; Desinfektionsmittel; Wochenbinden; Inkontinenzmaterial; Schlafsäcke; Tablets; Speicherkarten; Isomatten; Antibiotika;

2. März: Lighthouse ist mit dabei

Das Team vom Ligthouse hat gepackt, gestapelt und geschwitzt, um einen Berg von Sachspenden in der St. Martinikirche bereitzustellen. Dann kam der ukrainische LKW und nahm alles mit.

1. März: Erster Hilfstransport ist unterwegs

Die St. Markus Gemeinde hat den ersten Hilfstransport mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln organisiert.

Heute Mittag ist er in Richtung auf die ungarisch-ukrainische Grenze gstartet. In dieser Region sind viele Flüchtlinge, vor allen Frauen und Kinder, die ohne Ihre Männer und Väter nicht weg gehen wollen. Inzwischen sind es 10.000, und jeden Tag werden es mehr. Die Not ist groß.

Rund 30.000 Euro sind in wenigen Tagen an Spenden zusammengekommen. Die Gemeinde bittet weiterhin um Spenden für den Kauf von Lebensmitteln und deren Transport.

Evangelische St.Markus-Gemeinde Bremen
Betreff: Hilfe für Ukraine
Bank: Sparkasse Bremen
IBAN: DE46 2905 0101 0001 0578 68

2. März: Notunterkunft auf Langeoog möglich

Die Freizeit- und Tagungsstätte der Bremischen Evangelischen Kirche auf Langeoog, Haus Meedland, stellt im März das Gästehaus Noah mit 31 Betten als erste Notunterkunft für Geflüchtete zur Verfügung.

2. März: Gemeinde Neustadt hat Hilfstransport unterstützt

Die Kitas der evangelischen Kirchengemeinde Bremen-Neustadt haben warme Kleidungsstücke und Schuhe für Frauen, Kinder und Babys gesammelt sowie Decken, Kissen und Hygieneartikel.

Die Dinge sind für Flüchtlinge aus der Ukraine, die momentan in einem Altenheim in Polen untergebracht sind. Da dieses Gebäude schon lange leer steht, ist dort momentan alles sehr notdürftig. In der letzten Nacht sind auch noch 20 Kinder ohne Begleitung in der Einrichtung eingetroffen. Für sie wurden von zahlreichen Kita-Eltern Windeln und Babynahrung gespendet. Freunde und Bekannte der Kita-Mitarbeiterinnen hatten um Spenden gebeten.

Der erste Transport ist bereits gestartet, ein weiterer wird sich voraussichtlich am kommenden Samstag, auf den Weg machen und ist jetzt schon voll.