Jesus wird gekeuzigt

Karfreitag

Die Karwoche erinnert an das Leiden und Sterben Christi. Am Karfreitag wurde Jesus verurteilt und starb am Kreuz. In den Kirchen erinnert man  - oft zur Sterbestunde um 15 Uhr - an Jesu Leiden und Tod. Die Karwoche, insbesondere der Karfreitag ist eine Zeit des Nachdenkens über wichtige Lebensfragen: Wie lebe ich eigentlich? Was macht mich stark? Was gefährdet mich? Wo geschieht Unrecht und Leiden und wie gehe ich damit um?

Dazu werden auch Kreuz- oder Stationenwege angeboten. Die evangelische Gemeinde St. Michael Grohn lädt gemeinsam mi der benachbarten katholischen Gemeinde der Heiligen Familie zu einer ökumenischen Kreuzwegwanderung ein.

Am Abend des Karsamstages gibt es einen weiteren Stationenweg mit Lesungen und Musik  zum Gedenken an Jesu Tod und Auferstehung. Um 21 Uhr beginnt der Weg im dunklen St. Petri Dom. Dann geht es entlang der Domsheide in den Innenhof des Landgerichts. Dritte Station ist der Theaterberg in den Wallanlagen, wo im Kerzenschein das Evangelium von der Auferstehung vorgetragen wird. Etwa gegen 22.30 Uhr endet der Stationenweg auf einer Wiese im Bereich der Kunsthalle.