01. Juli 2026

Unsere Kirchengemeinden auf dem Weg zur Fusion

AKtuell: Wir suchen einen Namen!

Seit geraumer Zeit führen unsere Kirchengemeinden Gespräche über eine mögliche Fusion. Schon seit ca. zwei Jahren finden regelmäßige gemeinsame Sitzungen aller Gremien beider Gemeinden statt, seit diesem Jahr wechseln sich gemeinsame und getrennte Sitzungen der Kirchenvorstände und Bauherren- und Pastorentreffen ab. 

Am 23. Februar dieses Jahres fanden gleichzeitige, aber noch getrennte, Kirchenkonvente beider Gemeinden statt, auf denen eine vorher abgestimmte übereinstimmende Absichtserklärung mit großer Mehrheit verabschiedet wurde. Mit dieser Erklärung wurden ein Lenkungsausschuss und verschiedene Arbeitsgruppen ins Leben gerufen. Aufgabe der so geschaffenen Arbeitsgruppen ist es, die Voraussetzungen für eine Fusion, die für den 1. Januar 2028 geplant ist, zu erarbeiten. 

Dies war ein bedeutsamer Meilenstein. Nicht weil damit alles entschieden wäre – im Gegenteil: die endgültige Entscheidung werden die Konvente im kommenden Jahr treffen. Aber es ist ein klares Zeichen, dass beide Gemeinden ernsthaft und verantwortungsvoll in die Zukunft blicken. Und zu dieser Zukunft gehören Sie, die Gemeindeglieder, von Anfang an dazu. Gemeinden verändern sich. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Lebendigkeit. In einer Zeit, in der gesellschaftliche Veränderungen, sinkende Mitgliederzahlen und begrenzte Ressourcen die Gemeinden vor Herausforderungen stellen, ist es ein Zeichen von Stärke, diese Veränderungen gemeinsam anzugehen, anstatt sie zu ignorieren.

Die Gespräche zwischen unseren Gemeinden haben gezeigt: Wir teilen viele Werte, viele Überzeugungen und eine gemeinsame Leidenschaft für das Evangelium. Eine Fusion wäre kein Verlust – sie wäre ein Aufbruch. Eine neue Gemeinschaft, die das Beste beider Gemeinden in sich trägt und gemeinsam wächst.

Und eine neue Gemeinde braucht einen neuen Namen. Ein Name ist mehr als ein Etikett – er ist Ausdruck von Identität, von dem, wofür man steht und wohin man will. Deswegen ist die Wahl des Namens keine Kleinigkeit, und deswegen möchten wir alle Gemeindeglieder einladen, sich an diesem Prozess aktiv zu beteiligen.

Im Lenkungsausschuss haben wir uns gemein-sam auf einige Grundsätze verständigt, die ein geeigneter neuer Gemeindename erfüllen sollte: Traditionsbewusstsein, Zukunftsorientierung, Praktikabilität, Keine Abkürzungen und kein Fantasiename. Diese Kriterien sind keine Einschränkung, sondern eine Orientierung. Sie sollen helfen, einen Namen zu finden, der wirklich trägt – der heute passt und morgen noch gilt.

Wir laden alle Gemeindeglieder herzlich ein, sich an der Namenssuche zu beteiligen. Reichen Sie Ihren Vorschlag bitte schriftlich zusammen mit einer kurzen Erläuterung, warum dieser Name Ihrer Meinung nach geeignet ist, ein. Was drückt er aus? Wofür steht er? Auch wenige Sätze oder Stichpunkte genügen. Bitte geben Sie Ihren Vorschlag bis zum 10. August 2026 im Gemeindebüro ab oder senden ihn per E-Mail an: st.ansgarii@kirche-bremen.de bzw. unser-lieben-frauen@kirche-bremen.de.

Alle Vorschläge werden gesammelt und in einer gemeinsamen Kirchenvorstandssitzung beider Gemeinden vorgestellt und diskutiert. Das Ergebnis stellen wir Ihnen im Konvent beider Gemeinden im September dieses Jahres vor. In unserer ersten gemeinsamen Konventssitzung am Dienstag, den 30. Juni 2026 um 19.30 Uhr im Gemeindesaal der St. Ansgarii-Gemeinde werden wir nochmals für eine möglichst breite Teilnahme an der Namenssuche werben.

Wir freuen uns auf Ihre Ideen – und auf das, was wir gemeinsam daraus machen.

Annette Döring (ULF) und Dietrich Grashoff (St. A.)

für den Lenkungsausschuss