Geschichte der Diakonie

Von der Gotteskiste zur sozialen Fürsorge - Liebfrauendiakonie in Bremen seit 1525

Im Jahre 1525 wurde, wie von Luther im selben Jahr empfohlen, die erste so genannte "Gotteskiste" eingerichtet. In der Gotteskiste wurden die Erbschaften und Gelder gesammelt und verwaltet, die der Gemeinde von Ihren Gliedern vermacht wurden. Die Verwaltung übernahmen die "Vorsteher der Gotteskiste", die später Diakone genannt wurden. Mit den bescheidenen Mitteln der Gotteskiste kümmerten sich die Diakone um die Armen, Witwen und Waisen der Gemeinde.
 

Über die Jahre hat sich das Aufgabengebiet derDiakonie  stetig geändert und den herrschenden Verhältnissen angepasst. Unter dem Begriff der kirchlichen Armenpflege versteht die Diakonie heute im wesentlichen drei Aufgabenschwerpunkte: Armenpflege in der Gemeinde und dem Stadtteil, in der Stadt Bremen und überregionale Hilfen. Neben der Unterstützung von in Not geratenen Menschen, bei denen das "soziale Netz" nicht greift, wird auch die persönliche Betreuung und Beratung durch die einzelnen Diakone immer wieder, auch über Jahre hinweg, geleistet. Neben der kirchlichen Armenpflege hat die Diakonie auch Aufgaben der Gemeinde übernommen. So liegt z.B. die Verwaltung des Kindertagesheimes im Verantwortungsbereich der Diakonie.